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Erinnerungsstücke

„Weißt du noch, als wir auf dem Konzert waren, oh meine Vorlesungsunterlagen aus dem 3. Semester, da ist ja noch mein altes Klapprad, das habe ich geliebt!“ Ja, beim Ausmisten kommt so einiges zu Tage, was lange verschollen und vergessen war. Während du deine Sachen durchsortierst (hier ist der passende Plan), solltest du die Erinnerungsstücke erst einmal an einer Stelle sammeln. Und zwar, sobald du sie in die Finger bekommst. Das fiese an ihnen ist nämlich, dass es sein kann, dass man von einem zum anderen kommt, anfängt zu blättern, in Erinnerungen zu schwelgen und schwupps sind drei Stunden vergangen und du bist keinen Schritt weiter. 

Dennoch kommt irgendwann die Zeit, in der du dich mit ihnen auseinandersetzen musst. Vorab soll noch einmal gesagt sein, dass jede für sich entscheidet, ob und wie viel von etwas bleibt. Es gibt kein richtig oder falsch, was die Menge angeht, aber die Gründe, etwas zu behalten, sollten keine vorgeschobenen Argumente für Kram sein.

Falls du meine komplette Schritt für Schritt Anleitung fürs Ausmisten bereits befolgt hast, wirst du dir ein paar Gedanken gemacht haben, warum du ausmisten möchtest und wie dein Zuhause danach aussehen soll. Halte dir das immer wieder vor Augen, um nicht in alte Muster zu verfallen. Und das ist auch der Grund, weshalb Erinnerungsstücke wirklich erst am Ende des Prozesses dran sein sollten. Bis zu diesem Zeitpunkt hast du die anderen Kategorien durch und kannst auf dein Bauchgefühl bei der Entscheidung, was bleiben darf, vertrauen. Solltest du noch keinen Fahrplan fürs Ausmisten haben, kannst du dir hier die Schritt für Schritt Anleitung kostenlos runterladen. Darin enthalten sind auch Hilfestellungen, wie du dich von bestimmten Erinnerungsstücken trennen kannst.

 

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