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Morgenroutine

Wie beginnst du deinen Morgen? Ich war schon immer eher ein Morgenmensch. Dementsprechend habe ich es gern, morgens Zeit zu haben, meinen Tag in Ruhe zu starten. Es gibt mir einen gewissen Vorlauf, man könnte sogar sagen Vorsprung, bevor das Familienchaos, die Arbeit oder der Alltag beginnt. 

Die Idee einer Morgenroutine ist, wie bei Routinen im allgemeinen, einen gewissen Ablauf zu etablieren, der dir hilft mit möglichst viel Energie und Struktur in den Tag zu starten. Es soll die Grundlage dafür sein, dass du mit der richtigen Einstellung und dem Fokus auf die wichtigen Dinge und Ziele in den Tag gehst. Kurzum, es soll die Aussicht auf Erfolg erhöhen. Oder umgekehrt gesagt: du sollst dich nicht am Ende des Tages fragen, warum du den ganzen Tag zwar beschäftigt warst, aber nichts von dem, was dir wichtig ist, erledigt hast.

Im Endeffekt ist es wie Mark Twain gesagt hat. „Wer nicht weiß, wohin er will, der darf sich nicht wundern, wenn er ganz woanders ankommt.“

Und dabei meine ich nicht, deine „zu tun“- Liste vollzupacken. Es geht auch nicht darum, möglichst viele Punkte abzuhaken. Es geht vielmehr darum, dich morgens kurz zu sammeln und dir vor Augen zu führen, was dir für diesen Tag wichtig ist. Es sollten maximal 3 Dinge sein. Und dabei ist es bereits ein Erfolg, wenn du auch nur eines davon erledigt hast, weil es dir eben wichtig ist oder es dich deinem Ziel näher bringt. 

Und ich weiß, es ist nicht für jeden etwas, sich seine Kleidung abends rauszulegen oder sein Frühstück für mehrere Tage vorzubereiten, aber gerade diese banalen Entscheidungen, die je nach Auswahlmöglichkeiten auch langwierig ausfallen können, kann man wunderbar in seinem Entscheidungstief am Abend treffen ( daher sind sie bei mir Teil der Abendroutine). So bleibt dann auch mehr Zeit am Morgen und du stehst nicht hektisch vor deinem Kleiderschrank, weil das, was du anziehen wolltest, noch in der Wäsche ist.

Meine eigene Morgenroutine ist aktuell auch ziemlich im Wandel. Jetzt wo die Nächte mit den Kurzen planbarer sind, kann ich eher aufstehen, ohne danach wie ein Zombie durch den Tag zu laufen. Ich kann die Zeit morgens für mich und meine Projekte nutzen. Zumindest überwiegend. 😉

Was ich seit Rachel Hollis‘ „Girl, stop apologizing“ mache, ist es, morgens 10 Ziele zu notieren, als wären sie schon erreicht. Das hilft mir, mich auf die wesentlichen Dinge in meinen Lebensbereichen zu konzentrieren und außerhalb meiner Komfortzone zu denken.

Schau, was dir hilft, gut in den Tag zu starten und versuche nicht zu viel neue Abläufe auf einmal zu integrieren oder umzustellen. Eine gute Faustregel ist es, eine Sache einen Monat lang konsequent zu machen und dadurch zu festigen, bevor du etwas zufügst.

Falls du noch Anregungen suchst, wie du deine Morgen und vielleicht auch Abende produktiver gestalten könntest, erhältst du hier 10 Ideen für Morgenroutinen und 15 Ideen für Abendroutinen zum kostenlosen Download.

 

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