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Ziele richtig angehen

Du nimmst dir etwas vor, bist total motiviert und dann kommen Hindernisse, andere wichtige Dinge oder Termine und dein Ziel verläuft im Sande? 

Dann liegt es oft an einer mangelnden Klarheit des Ziels. Es ist wichtig, deine Ziele zu definieren und zu strukturieren, um diese zu erreichen. 

Ein vielfacher Wunsch ist es, gesünder zu leben. Schließlich wollen wir alle lange fit und vital sein. 

Moment, Wunsch? Ja! Denn "gesünder leben" ist ein Wunsch, ein Vorsatz, eine Idee, irgendetwas vages und schnell dahingesagtes. 

 

Wie machst du jetzt daraus ein Ziel? Du musst dir überlegen, woran du deinen Erfolg messen möchtest. Ist es das Einführen einer bewussteren Ernährung? Das Erreichen eines bestimmten Gewichtes? Eine Verbesserung der körperlichen Fitness? 

Mal angenommen es ist ersteres: eine bewusste Ernährung. Also setzt du dir beispielsweise als Ziel, weites gehend auf Fertigprodukte zu verzichten. 

Wenn diese bisher fester Bestandteil deiner Ernährung waren, kann es dein erster Schritt- ich nenne es gern Meilenstein- sein, eine Hauptmahlzeit pro Tag selbst zu kochen. 

Dann musst du dir überlegen, wie du das umsetzt. Warst du bisher nur zu faul und hast deshalb zu Fertigprodukten gegriffen? Fehlte die Zeit? Die Lust zu kochen? An dieser Stelle lohnt es sich wirklich, dein Verhalten kurz zu analysieren. 

Du warst meist gestresst und wolltest nur schnell etwas auf dem Tisch haben? Dann musst du einen Weg finden, dieses Problem zu lösen. 

Du könntest dir gesunde Rezepte mit möglichst wenig Zutaten und wenig Aufwand raussuchen, Arbeitsschritte wie schnippeln schon vorab erledigen, wenn du dafür Zeit hast. Oder du kochst für 2 Tage vor und brauchst das Essen nur aufwärmen. Klappt das gut, ist die nächste Mahlzeit dran und du kannst einen Haken an den Meilenstein setzen. 

Das ist auf alle Bereiche übertragbar. Du möchtest nähen lernen? Möchtest du das als Hobby oder professionell machen? Gibt es einen Kurs in der Nähe, den du machen könntest? Mal online nach gratis Schnittmustern suchen. Wo gibt es einen Stoffladen. Wann könntest du da mal hinfahren? Näht jemand, den du kennst? Hat diese Person Tipps für dich? Kannst du dir erstmal eine Nähmaschine leihen? Und so weiter. 

Aber: nicht alles auf einmal! Denn je größer das Ziel ist, desto mehr neigen wir dazu, uns davon überwältigen zu lassen und gar nichts zu tun. 

Wenn du also dein Ziel setzt, versuche es in monatliche und dann wöchentliche Schritte aufzudröseln. Wichtig ist, dass spätestens die täglichen Schritte wirklich machbar sind. Wenn nicht, musst du sie noch weiter aufdröseln.

 

Also das nächste Mal beim Ziel setzen: 

👉🏻klar formulieren, 

👉🏻Messlatte, an der du deinen Erfolg oder Fortschritt messen kannst, festlegen

👉🏻überlegen, was du dafür brauchst bzw. wie du es in deinem Alltag umsetzen kannst

👉🏻Aufdröseln, bis auf täglicher Ebene machbare Schritte bleiben

 

Lade dir hier kostenlos mein Merkblatt zum erfolgreichen „rückwärts“ planen runter.

Mit einem klaren Plan steht dem Erreichen deiner Ziele nichts im Wege, nicht einmal du selbst. 

 

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