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5 Strategien zur Entscheidungsfindung


Wie triffst du eine Entscheidung? Hast du eine Strategie oder feste Prinzipien, die es dir erleichtern? Oder fällt es dir schwer, dich zu entscheiden, weil du Angst hast, das falsche zu tun? Oder fühlst du dich während einer Entscheidung unsicher oder danach oft nicht gut? 


Dann kann dir beim nächsten Mal eine der folgenden Strategien helfen. Du kannst auch mehrere Ansätze kombinieren.


1. Die „keine 7- Regel“:

Du wirst gefragt, ob du einen Artikel für die Zeitung schreiben könntest. Auf einer Skala von 1 bis 10,wiesehrmöchtest du das machen? Gern, also 8-10, dann los, zusagen. Gar nicht, also 1-6, dann ablehnen.
Eine 7 gibt es nicht, die ist zu schwammig, denn eigentlich könntest du schon, aber so richtig Lust hastdunicht,also 7 von 10. Kann die 7 nicht genommen werden, ist die Entscheidung klar.
Klingt simpel- ist es auch und funktioniert.

2. „Wenn es kein „ ja, auf jeden Fall“ ist, ist es ein „nein“.“:
Jemand möchte sich mit dir zum Kaffee treffen und dein erster Gedanke ist nicht „Das klingt super!“ sondern eher „Hoffentlich ist es nur kurz.“ oder „Ich sag einfach, ich habe danach einen Termin.“, dann solltest du höflich ablehnen.
Das gleiche gilt auch für Jobangebote oder Anfragen zu helfen.
😉

3. Zahlt es auf dein Ziel ein?/ Bringt es dich weiter?:
Du kannst bei der Arbeit an einem Projekt mitarbeiten. Es klingt interessant, ist aber zeitintensiv und bringt dich inhaltlich nicht weiter? Dann lass es aus. Wenn es weder auf dein Ziel einzahlt noch dir auch einen Gegenwert liefert, dann sag nein.
Und wenn deine Chefin möchte, dass du es machst, dein Pensum aber bereits hoch ist? Dann sag „Das kann ich gerne tun, aber welches Projekt wird dadurch ersetzt?“ Du kannst nun einmal in deiner Arbeitszeit nur eine gewisse Menge an Dingen qualitativ gut erledigen. Bist du bereits ausgelastet, muss etwas von der Liste, nicht einfach nur zusätzlich drauf. Wenn du es nicht signalisierst, wird nur weiter oben drauf gepackt.

4. Priorität/ Ist es dirwichtig?:
Du warst eine Woche geschäftlich unterwegs und bist froh wieder zu Hause bei deiner Familiezusein.Deine Freunde möchten sich aber auch gern mit dir treffen. Sofern nicht beides zusammen geht, setze Prioritäten.
Hat deine Familie die oberste, dann verabrede dich mit deinen Freunden an einem anderen Tag.
Oder bei dir steht eine Prüfung an und dein Partner möchte etwas unternehmen? Ist dir die Prüfung wichtig, fällt die Entscheidung leicht. Das hat zu diesem Zeitpunkt die höchste Priorität. Du kannst ja nach der Prüfung etwas mit dem Partner unternehmen.

5. Ein ja zu etwas, ist ein nein zu allem anderen:
Das ist eine schöne Erinnerung daran, wie kostbar unsere Zeit ist und dass wir immer nur an einem Ort sein können. Egal zu was du ja sagst, das bedeutet immer, dass du in dieser Zeit zu allen anderen Dingen nein sagst.
Das klingt negativ, aber gerade in Situationen, in denen du des Friedens willen etwas machst, verzichtest du in dieser Zeit auf die Dinge, die dir wichtig sind.