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10 Tipps für entspannte Feiertage


Als Kind schien Weihnachten eine wunderbare Zeit zu sein. Die vielen Lichter, Süßkram, alle waren zu Hause und klar, die Geschenke. 

Aber als Erwachsene habe ich das Gefühl, dass die Weihnachtszeit viele statt in Vorfreude in Stress versetzt. Vielfach liegt es daran, dass der ohnehin gut gefüllte Alltag noch mit weiteren Punkten auf der „zu tun“- Liste gefüllt wird. 

Es soll alles perfekt sein und die Mama aus dem Kindergarten hat handbemalte Karten, der Nachbar eine filmreife Beleuchtung des Hauses, Tante Ulla erwartet wieder den Braten vom letzten Jahr und du stehst da und denkst: wie soll ich alles schaffen???


Ich finde gar nicht! Niemand muss sich in die Erschöpfung manövrieren, um ein schönes Weihnachtsfest zu feiern. 


Daher hier 10 Tipps, wie die Feiertage entspannter ablaufen können:


1. Arbeitsteilung:
Das ist so banal und doch wird es oft nicht so gelebt. Egal ob Haushalt, kochen, Geschenke besorgen oder einpacken, Adventskalender befüllen, Essen planen... alle Aufgaben können und sollten aufgeteilt werden. Schließlich soll es am Ende für alle ein schönes Fest werden, auch für dich.


2. Zusammen mit anderen Plätzchen backen:
Eine schöne Sache, um mehrere Sorten Plätzchen zu haben, ist es sich mit mehreren zu treffen und die Arbeit aufzuteilen. Alternativ kann jeder eine größere Menge von einer Sorte backen und man trifft sich zum Tauschen. So hat jeder mehr Auswahl mit weniger Aufwand und deutlich kleinerer Zutatenliste.


3. Essensplan erstellen:
Ist ein Teil der Feierlichkeiten bei dir geplant, solltest du dir frühzeitig überlegen, was es zu essen gibt. Und vor allem, wer was mitbringt. Ich zumindest finde es nicht in Ordnung, dass einige wenige die Arbeit haben und andere nur bedient werden. Gerade bei größeren Personenzahlen bietet es sich an, Aufgaben zu verteilen.


4. Gerichte aussuchen, die man zumindest teilweise vorbereiten kann:
Das meiste, das du für die Feiertage zubereiten möchtest, sollte gut vorzubereiten sein. Das hält dann den Aufwand der Fertigstellung in Grenzen. Und gibt dir am Tag des Ausrichtens oder Mitbringens mehr Zeit mit der Familie.


5. Besondere Zutaten rechtzeitig besorgen:
Obwohl wir in einer Überflussgesellschaft leben, beginnt vor den Feiertagen oft ein Run auf bestimmte Zutaten. Sofern diese nicht ganz frisch sein müssen, kaufe sie mindestens eine Woche im Voraus. Bei bestimmten frischen Produkten wie Obst oder Fleisch, gibt es vielleicht auch die Möglichkeit, etwas im Geschäft zu bestellen, sodass du nicht auf den letzten Drücker nach Alternativen suchen musst.


6. Budget für Geschenke setzen:
Und wo wir gerade bei Überfluss sind- viele von uns haben so ziemlich alles und jeder saugt sich irgendwelche Ideen aus den Fingern, wenn es um Geschenke geht. In einer Familie könnte man sich auf eine Art Budget für ein Geschenk einigen und überlegen, ob nicht gelost werden könnte, wer wen beschenkt. So muss jeder nur noch ein Geschenk besorgen und jeder hat bei der Bescherung etwas zum Auspacken.

Alternativ könntest du dich mit deiner Familie auf Zeit- Geschenke/ Gutscheine einigen. Dann werden Dinge wie „Auf das Enkelkind aufpassen“, „Die Großeltern zum Einkaufen fahren“ oder „Kaffee trinken gehen“ verschenkt.


7. Nicht zu viel vornehmen und Leerlauf einplanen:
Dieses Jahr den Adventskalender selbst basteln, die Adventskranzkerzen selbst gießen, acht Sorten Plätzchen, Weihnachtskarten verschicken, am besten natürlich aus eigener Herstellung, ach und da gab es noch eine tolle Anleitung für Baumschmuck... es gibt wirklich unendlich viele Dinge, die toll sind, schön aussehen und deren Herstellung im einzelnen auch Spaß macht. 

Aber je mehr du davon machst, desto mehr wird aus Spaß dann doch Stress. Suche dir daher nur zwei oder drei Sachen aus, die du dieses Jahr machen möchtest und mache sie in Ruhe. Versuche zudem, an den Feiertagen auch Leerlauf einzuplanen. „Pflichttermine“, zu denen sich alle zwingen müssen und die deiner Familie Energie rauben, sollten nur sein, wenn es wirklich nicht anders geht. 


8. Outfits vorab zusammenstellen:
Meistens steht der grobe Ablaufplan für die Feiertage recht früh fest. Schau mal in einer ruhigen Minute deinen Schrank durch und stelle schon einmal die Outfits für die Anlässe zusammen. So siehst du auch rechtzeitig, ob die feineren Fummel überhaupt passen bzw. gut sitzen. Und es bleibt noch Zeit, die Sachen zu besorgen, die noch fehlen.


9. Geschenkideen:
Oft stressen wir uns mit Geschenken für Familie und Freunde. Dabei muss es nicht sein. Mache dir im Planer oder Handy eine Liste, in der du dir notierst, welche Ideen du für Geschenke hast. Manchmal erwähnt jemand etwas in deiner Gegenwart oder mag etwas, das du hast. Oder dirfällt ein, was du dir wünschen könntest, wenn dich jemand fragt. 

Kurz notiert ist es vor Weihnachten und Geburtstagen Gold wert. Du hast keine Idee? Nicht schlimm: dann einfach mal die Person fragen. Denn bevor du etwas schenkst, was der anderen Person nicht gefällt oder eine Notlösung war, kann es besser etwas sein, das diese sich wünscht. Auch wenn die Überraschung dabei ausbleibt.


10. Besinnen:
In der ganzen Hektik solltest du nicht vergessen, dass es an Weihnachten nicht um Geschenke, Dekoration und Bewirtung geht. Es soll eine schöne Zeit für und mit der Familie sein, wer auch immer bei dir dazugehört. Und das bestenfalls für jedes Familienmitglied, also auch für dich.