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Starten statt warten

 

Hallo 2020! Ich weiß nicht, wie es dir geht, aber ich bin gespannt, was das neue Jahr mit sich bringt.

Aber nur, weil ich gespannt bin, was kommt, heißt es nicht, dass ich warte, bis etwas passiert. 

Jeder, der etwas verändern oder erreichen möchte, sollte es selbst anpacken. 

Klar kommen unerwartete Dinge, Begegnungen und Situationen, aber darauf zu warten, dass dir etwas passiert, das dich auf den richtigen Kurs bringt, ist geradezu naiv. Warum?

Zum einen solltest du wissen, worauf du wartest bzw. wonach du Ausschau halten solltest. Oder was du selbst dazu beitragen kannst. 

Mal angenommen du hoffst still und heimlich auf eine Beförderung. Klar kann es sein, dass deine Chefin plötzlich eigenständig auf deine tolle Arbeit und Kompetenz aufmerksam wird und dir eine Beförderung anbietet, aber wer weiß ob und wann. Dementsprechend kannst du selbst aktiv werden. Indem du beispielsweise deine Leistung des vergangenen Jahres erfasst und damit zu ihr hin gehst und aufzeigst, warum du für eine Beförderung oder Gehaltserhöhung qualifiziert wärst. 

Sollte dies nicht reichen, kannst du auch direkt nachfragen, welche Qualifikation dir für den nächsten Karriereschritt fehlt. Dann kannst du ja dort ansetzen.

Werde dir deiner Ziele bewusst und versuche sie für dich klar zu formulieren. Dadurch ergeben sich meist die nächsten Schritte. 

Und wenn etwas aufkommt, das dich deinem Ziel näher bringt, kannst du diese Chance direkt ergreifen. Dementsprechend kannst du eine Gelegenheit, die dich nicht weiter bringt, getrost vorbeiziehen lassen.

Dennoch bedeutet das nicht unbedingt, dass alles sofort passieren muss. Das wäre zwar manchmal super, aber oft dauert es doch etwas länger und du siehst zwischendurch keine Ergebnisse. In Wirklichkeit fühlt es sich nur so an, weil die jeweiligen Schritte vielleicht sehr klein sind. Daher ist es wichtig, in bestimmten Abständen zurück zu blicken und dir den Fortschritt anzuschauen. Denn auch kleine Schritte summieren sich über die Zeit. Lasse auf diese Weise die Zeit für dich arbeiten. 

Denn sie vergeht sowieso, dann kannst du sie genauso gut für dich nutzen. Ein Beispiel:

Du möchtest ein Buch schreiben und schaffst es nicht einmal eine Seite pro Tag zu schreiben? Dann eben nur eine halbe Seite oder ein paar Sätze. 

Immer noch besser, als eine Woche auf die Gelegenheit zu warten, mehr Zeit zu haben und währenddessen gar nichts zu schreiben. 

Über die Zeit kommt auf diese Weise einiges zusammen. Und so ist es in allen Bereichen. Sobald du dein Ziel kennst, drösel es auf in für dich machbare Schritte. Egal wie klein, Hauptsache du kommst ins tun. Ich wünsche viel Erfolg dabei.

Daher: starten statt warten!