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Wochenweise planen für mehr Flexibilität

Wenn es um die Organisation von Haushalt, Freizeit, Beruf und Familie geht, steht man häufig vor der Herausforderung, alle anfallenden Aufgaben und Termine so zu planen, dass sie zum einen überhaupt erledigt werden, zum anderen für alle Bereiche überhaupt genug Zeit bleibt.

Ich mache das gerne in Form einer Wochenplanung. Das nimmt etwas Druck aus der Sache, funktioniert aber nur, wenn du nicht an „Aufschieberitis“ leidest. Sofern du nämlich Aufgaben ständig vor dir her schiebst, solltest du besser feste Termine dafür einplanen und daran arbeiten, diese einzuhalten.

Jetzt aber, wie ich gut organisiert durch die Woche komme. Du darfst das Prinzip gern übernehmen oder dir nur die Teile herauspicken, die am besten zu deinem Alltag passen.

Viele von uns- ich vor einiger Zeit eingeschlossen- haben utopisch lange Listen mit Aufgaben für den Tag. Und sofern davon am Ende des Tages noch einige auf der Liste stehen, nehmen wir diese mit in den nächsten Tag und setzen noch mehr Punkte drauf. Auf diese Weise ist die Liste endlos und wir am Ende des Tages frustriert, dass wir nicht dagegen anarbeiten konnten. 

Um dies zu vermeiden, solltest du sehr wählerisch sein, was überhaupt auf deine „zu tun“- Liste kommt.

Das, was noch übrig bleibt, organisiere ich gerne wochenweise. Das heißt, ich setze mich am Sonntag Abend hin und schaue, was in der kommenden Woche erledigt werden muss. 

Dazu zählen auch Termine, die ich häufig im Handy gespeichert habe, und die dann in meinen Planer übertragen werden. Das ist auch eine gute Gelegenheit, zu schauen, ob diese noch aktuell sind und dir eine Notiz zu machen, falls du für einen Termin etwas besorgen oder vorbereiten musst. 

Und es  gibt dir eine Übersicht, an welchen Tagen du noch Zeit hast. Solltest du nach dem Übertrag keine Zeitfenster mehr haben, empfehle ich deine Liste erst auszumisten.🧐

Sind alle Termine und dazu gehörenden Aufgaben notiert, überlege ich mir, welche Dinge ich in der kommenden Woche machen möchte. Und zwar für die Bereiche Familie/Freunde, Gesundheit, Karriere, Finanzen und für mich. Ich versuche dabei möglichst präzise zu sein. Nicht einfach „mehr Bewegung“, sondern „2x laufen gehen“, oder statt „Zeit mit Kindern“ eher  „Ausflug zum Park“. 

Das schöne ist, wenn ich dann in der Woche Zeit habe, weil etwas schneller ging oder ausgefallen ist, kann ich direkt auf diese Dinge zurück greifen und etwas davon umsetzen. Das, was mir besonders wichtig ist, wird direkt in den Planer eingetragen. 

Zusätzlich mache ich einen Essensplan für die Woche und in diesem Zuge den Einkaufszettel.

Im letzten Schritt schaue ich mir den Montag an, was bereits an Terminen eingetragen ist und welche 3 Dinge ich an diesem Tag erledigen möchte, weil sie mir wichtig sind oder erledigt werden müssen. Das sind in der Regel Aufgaben oder Handlungen, die mich einem Ziel näher bringen. 

Am Ende des Tages möchte ich mindestens eine davon erledigt haben, denn dann habe ich die Sicherheit, dass ich meinem Ziel näher gekommen bin. 

Die restlichen Dinge rund um den Haushalt, Sachen, die ich nachlesen oder vorbereiten möchte, kommen auf meine zu tun Liste. Diese dient mir eher der Orientierung und um die Dinge aus meinem Kopf zu bekommen. Falls ich am Ende des Tages nichts davon gemacht habe, dann ist es so. 

Und abends, wenn ich den kommenden Tag plane, kann ich mir überlegen, was davon überhaupt auf die Liste am nächsten Tag übernommen wird. 

Zu wissen, dass du dir je nach Situation, den eigenen Energiereserven und unerwarteten Dingen, die wirklich wichtigen Aufgaben in dem Zeitraum von einer Woche einteilen kannst, nimmt viel Druck aus der Planung und gibt dir die Möglichkeit, flexibel zu sein.