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Deinen Akku aufladen

Es geht immer mal hektisch zu und es gibt Zeiten, in denen es viele Dinge zu erledigen gibt. Und manchmal wirft uns etwas unerwartetes wie ein Krankheitsfall aus der Bahn. 

In solchen Zeiten ist es nicht verwunderlich, dass wir in eine Art Hamsterrad- Modus verfallen und nur machen, machen, machen. Doch genau das sind die Zeiten, in denen es besonders wichtig ist, dass der eigene Akku geladen ist. 

Bei Rachel Hollis habe ich dazu eine schöne Metapher gelesen:

Du kannst nicht aus einem leeren Gefäß ausschenken. Wenn du dich selbst als Gefäß siehst und du allen um sich herum gibst, ohne dich selbst aufzufüllen, bist du irgendwann leer. 

Hältst du inne und nimmst dir Zeit, dich „aufzutanken“, kommst du in einen Zustand, in dem der Inhalt überschwappt und an alle um dich herum verteilt wird. Du kannst auf diese Weise viel mehr geben und trotzdem voller Energie sein. 

Eine großartige Vorstellung, oder?

Auf das Leben übertragen, bedeutet es, die Bereiche zu nähren, die dir wichtig sind und dich „aufladen“. 

Ist dir Zeit mit deiner Familie wichtig, dann versuche bewusst gemeinsame Zeit einzuplanen, in der keiner ständig auf die Uhr schaut, weil er gleich los muss oder so viel zu tun hat. 

Möchtest du mehr Zeit mit deinen Freunden verbringen? Dann triff dich mit ihnen wenigstens kurz, aber lass dein Telefon in der Tasche und höre wirklich zu, was sie zu sagen haben. 

Im Gegenzug sollten sie dir den gleichen Gefallen tun. 

Dir tut Bewegung an der frischen Luft gut? Plane dafür Zeit ein oder verbinde es mit Besorgungen, die du dann zu Fuß oder dem Rad erledigst. 

Und notfalls bleibt dafür etwas liegen. Doch wenn du nach diesen Dingen wieder mehr Energie hast, werden dir die Aufgaben leichter von der Hand gehen und am Ende schaffst du wahrscheinlich doch mehr, als gedacht. 

Oder es hilft dir die Aufgaben neu zu bewerten. Denn oft genug meinen wir alles machen zu müssen, nur weil wir mittendrin stecken. Dabei kannst du zu vielen Dingen getrost nein sagen.

 

Gleichzeitig solltest du dir aber auch der Dinge bewusst werden, die deine Energie „fressen“. Gehe dazu deine vergangenen und anstehenden Aufgaben, Termine und Treffen durch. 

Was davon motiviert dich und was tut dir gut? Welche kosten dich hingegen Energie und Überwindung? 

Oft nehmen wir das gar nicht richtig wahr und machen aus Gewohnheit oder Verantwortungsgefühl heraus alles wie bisher. 

Aber das muss nicht so sein. Es wird nicht von jetzt auf gleich gehen, aber allein, dass du die Energiefresser erkennst, wird dir helfen diese zu ändern oder in Zukunft zu vermeiden. 

Das können auch mal kleine alltägliche Ärgernisse sein, die du oft in kürzester Zeit beseitigen kannst. Versuche mal ab jetzt schrittweise die auslaugenden Dinge so weit es geht herunterzufahren und diese Zeit in die Dinge und Aufgaben zu stecken, die dich aufladen. Und zwar bis es überschwappt.😃