· 

Vereinfache deine Menüplanung

Fällt es dir schwer, Essen im voraus zu planen? Mir ging es eine Zeit lang so. Ich habe dann viel über das Thema gelesen und die Tipps waren auch einleuchtend. Ich war ziemlich beeindruckt, wie manche für ganze Wochen schnibbelten, vorkochten, einfroren und zusammenstellten. 

Dennoch war es schwierig, dies in meinem Alltag unterzubringen. Eine komplette Planung aller Mahlzeiten mit Vorbereitung derselben artete eher in Stress als in Vereinfachung aus. 

Damit dir das nicht passiert und du schrittweise einen guten Weg für dich finden kannst, hier ein paar Tipps, die mir geholfen haben und die mir ermöglichen, bei der Umsetzung flexibel zu bleiben.


Konzentriere dich auf die Hauptmahlzeit

Wer noch keine Erfahrung in der Menüplanung hat und versucht alle Mahlzeiten vorzuplanen oder gar vorzubereiten, wird wahrscheinlich wie ich daran scheitern. Das ist nicht gerade motivierend. Daher rate ich dir mit der (meist warmen) Hauptmahlzeit zu beginnen, um eine gewisse Routine zu finden und zu sehen, was für dich in deinem Alltag funktioniert. Angefangen damit, ob bei euch mittags oder abends warm gegessen wird.


Erstelle eine Rezeptesammlung

Es gibt da draußen in der wunderbaren Welt des Internet so viele tolle Rezepte und sicherlich gibt es bereits welche, die sich bei dir zu Hause einer großen Beliebtheit erfreuen. Versuche ca. 20 Rezepte zu sammeln. 


Dabei sind folgende Kriterien hilfreich:


1. Die Rezepte sollten wenige Zutaten oder Dinge, die du vorrätig hast, enthalten. Im besten Fall suchst du für eine Woche Rezepte aus, die sich bei den Zutaten teilweise überschneiden. So kannst du beispielsweise eine Sorte Gemüse direkt in größerer Menge kaufen und damit aufbrauchen.


2. Die Speisen sollten gut und/oder schnell vorzubereiten sein. Das bedeutet, dass du entweder einige Zutaten bereits vorschneiden oder vorkochen kannst (z.B. Reis, Nudeln) oder ohnehin nicht viel vorzubereiten ist (wenig zu schneiden, garen im Ganzen wie Pellkartoffeln etc.)


3. Das Essen sollte schnell zuzubereiten sein oder nur köcheln/backen müssen. Damit bist du wenig in den Garvorgang involviert und hälst dich im Alltag nicht damit auf, ständig zu rühren oder am Herd stehen zu müssen. Gut geeignet dafür sind zum Beispiel Gemüsepfannen, die meist nur kurz braten oder Aufläufe, die nebenbei backen.


Mache einen Wochenplan:

Der Vorteil einer Wochenplanung bedeutet weniger „was koche ich heute“- Momente im Alltag und es reicht meist 1-2 mal pro Woche einkaufen zu fahren. Das spart auch Zeit und die Lebensmittel werden aufgebraucht. Nutze für die Gerichte im Alltag die Rezeptsammlung. 


Es muss nicht jeden Tag etwas anderes geben:

Koche direkt für 2 Tage. Wenn du nicht an zwei aufeinander folgenden Tagen das gleiche Gericht essen möchtest, schiebe ein anderes Gericht dazwischen. Oder du kochst direkt Teile vor und verwertest sie weiter. Also aus Pellkartoffeln Bratkartoffeln machen, Nudeln mit Sauce mit etwas frischem Gemüse zu einem Auflauf verarbeiten. 

Da du ohnehin alle Zutaten im Haus hast, musst du dich gar nicht taggenau auf ein Gericht festlegen. Entscheide je nach Appetit und Zeit, was du wann kochst.