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Frühling- der beste Zeitpunkt zum Ausmisten

Vielleicht überlegst du noch, ob du ausmisten solltest oder es fühlt sich überwältigend an zu entscheiden, womit du anfängst. Egal an welchem Punkt du bist, es hilft, die Energie im Frühling zu nutzen. 

Die Tage werden länger, das Wetter freundlicher und es fühlt sich noch befreiender an, altes Zeug loszuwerden. Und falls du jetzt zwangsweise zu Hause bist, kannst du diese Zeit auch für diese Projekte einsetzen.

Da viele gar nicht so recht wissen, wo sie anfangen sollen, würde ich den Kleiderschrank vorschlagen. Es geht schließlich ohnehin in Richtung wärmere Jahreszeiten. 

 

Beim Kleiderschrank ist es eigentlich am besten alles in einem Rutsch zu machen. Wenn du aber zu viele Sachen oder einfach nicht genug Zeit am Stück hast, kannst du auch nach Unterkategorien vorgehen.

Hole alles aus dem Kleiderschrank, der Garderobe oder wo du sonst noch Kleidung hast. Sortiere bereits beim rausholen nach Oberteilen und Unterteilen vor. Je nach Menge wird es eventuell notwendig sein, direkt noch weiter zu unterteilen in Pullover, T-Shirts, lange Hosen, kurze Hosen, Kleider etc.

 

Wenn der Schrank leer ist, sollten die Regale direkt einmal gereinigt werden.

Dann geht es ans durchsehen der Kleidung. Wenn es dir insgesamt schwer fällt, dich von Kleidung zu trennen, fange mit den Wintersachen an. Sind Kleidungsstücke dabei, die du diesen Winter nie an hattest? Wenn ja, warum nicht? Und wie wahrscheinlich ist es, dass du sie im nächsten Winter anziehst? Behalte nur die Sachen, die du gern trägst, die dir gut passen und in gutem Zustand sind. 

Sollte etwas dabei sein, dem beispielsweise ein Knopf fehlt, lege es beiseite und sorge am besten innerhalb der nächsten 48 Stunden dafür, dass diese entweder von dir oder jemand anderem repariert werden. Sonst ist das Risiko groß, dass es „erst einmal“ wieder im Schrank landet und dir der fehlende Knopf erst einfällt, wenn du es das nächste Mal hervorholst. 

 

Bei manchen Kleidungsstücken wirst du dich möglicherweise nicht direkt entscheiden können. Es spricht dann nichts dagegen, einen „vielleicht“ Stapel zu machen, den du am Ende noch einmal durchsiehst. 

Mir gefällt immer noch der Gedanke, dass nur die Dinge behalten werden, die dir Freude machen. Das ist wirklich ein gutes Kriterium. Denn seien wir mal ehrlich: Sachen, die nicht richtig sitzen, kaputt sind oder dir nicht mehr gefallen, machen dir auch keine Freude.

Die aussortierten Kleidungsstücke kannst du jetzt erst beiseite packen und später entscheiden, was du damit machst. Welche du verkaufst, verschenkst, spendest oder eben entsorgst.

 

Die Dinge, die du behältst, kannst du jetzt wieder in den Schrank räumen. Dabei sollten ähnliche Teile zusammen liegen. Ich empfinde es immer noch als besonders übersichtlich, wenn diese aufrecht gefaltet eingeräumt werden. So ist auch jedes Teil direkt griffbereit.

Manche teilen die Kleidung nach Sommer- und Wintergarderobe auf und räumen zwei mal im Jahr alles um. Ich mache es nicht. Du kannst hier nachlesen, warum.

Fange einfach an!

Und wenn du danach deinen Kleiderschrank öffnest und auf einen Blick siehst, was du hast und es nur Dinge sind, die dir gut passen und dir gefallen, kann der Frühling doch kommen.