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Mehr Zeit im Alltag- Schritt 1 von 4: Planung


Es ist wohl kein Geheimnis, dass ich gerne plane. Aber viele tun es als unnötige Zeitverschwendung ab,

ohne sich weiter damit zu beschäftigen.

Daher möchte ich einmal die Idee hinter einer Planung und deren Vorteile beleuchten. 

 

Die Grundidee ist es zum einen, sich einen Überblick zu verschaffen, was zu tun ist. 

Das hilft dir, dich zu sortieren, damit du dich von all den Aufgaben nicht überwältigt fühlst.

Das ist der erste Schritt, bevor es daran geht, Struktur rein zu bringen.Um die Aufgaben vorzusortieren, eignet sich beispielsweise die Eisenhower- Matrix. Mit dieser können sie in folgende Kategorien eingeteilt werden:

  • wichtig und dringend: diese Aufgaben müssen jetzt oder zeitnah erledigt werden 
  • wichtig, nicht dringend: diese Aufgaben solltest du planen, wann du sie erledigst
  • unwichtig, dringend: kann das jemand anderes machen? Wenn nein, sicher nicht??? Immerhin ist es dir nicht wichtig.
    (Wenn es dir schwer fällt, deine Liste „auszumisten“, schau mal
    hier rein.)
  • unwichtig, nicht dringend: das kann dann ja wohl von der Liste!

Im besten Fall, konnten einige Dinge von der Liste entfernt werden. Jetzt siehst du, was wirklich erledigt werden muss und auch nur die Dinge,

die auch wirklich von dir erledigt werden müssen.

Im zweiten Schritt gilt es, dir zu überlegen, was wann gemacht wird. 

Dazu ist es sinnvoll gewisse Zeitblöcke einzuplanen. 

Klar kannst du hier nur schätzen, wie lange du für etwas brauchst. Aber versuche einen realistischen Mittelweg zu finden zwischen „nur mal eben“ und „da lasse ich mir lieber viel Zeit“. 

 

Das gilt insbesondere für deine Ziele. Es gibt da dieses schöne Zitat: „Wir überschätzen oft, was wir in einem Jahr schaffen können und unterschätzen, was wir in 10 Jahren schaffen können.“ 

Übertragen auf deine Ziele bedeutet es: So lange du Fortschritte machst, ist es egal, wie viele kleine Einheiten du dafür einplanen musst. 

Wenn du beispielsweise ein Buch schreiben möchtest, aber arbeitest oder zu Hause bist und ein Kleinkind betreust, sieht es für große Zeitblöcke mager aus. Daher solltest du mehrere kleinere Einheiten dafür einplanen. Und wenn es nur 3 Sätze in 15 Minuten am Tag sind. Es ist besser, als nichts. Die Zeit arbeitet für dich.

 

Jetzt kommt meist der Einwand, dass man doch ohnehin schon wenig Zeit hat und davon auch noch Zeit für die Planung drauf geht, statt diese zur Umsetzung zu nutzen. Schließlich hat man die Sachen ja im Kopf. 

Dazu habe ich einen schönen Vergleich im Podcast zu Zeitmanagement gehört. 

Das ist so, als würdest du sagen: Ich hab keine Zeit mein Navi einzustellen, weil ich spät dran bin, ich kenne ja die Richtung. 

 

Und das trifft es wirklich gut. Die vermeintlich gesparte Zeit bei der Zieleingabe im Navi wird wahrscheinlich dazu führen, dass du länger herumirrst, bis du am Ziel ankommst- vorausgesetzt du kommst überhaupt an. 

Und das ist beim Planen genau so. Du stellst für dich eine Art Navigation durch den Tag und die Woche ein, um möglichst auf direktem Wege an dein Ziel zu kommen. Du streichst Umwege, die unnötig sind und Zeit kosten, du sortierst Inhalte, durch die du Aufgaben verbinden kannst und du hast immer einen guten Überblick über deine Verpflichtungen aber auch deine Pläne oder Zeitfenster für die Freizeit. 

 

Probier es mal aus und spare Zeit im Alltag!