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Klarer Kopf statt Gedankenkarussell in nur 5 Minuten

Fühlst du dich auch manchmal überfordert und deine Gedanken überschlagen sich? 

Hast du dann so viele Ideen und Aufgaben im Kopf, dass du gar nicht weißt, womit du anfangen sollst? 

Fällt es dir schwer zu entscheiden, was wirklich wichtig ist?

 

Dann kommt hier eine einfache und schnelle Methode, diese Gedanken zu sortieren: 

Gedanken abladen oder englisch „Braindump“. Damit holst du die Gedanken auf Papier und damit aus dem Kopf. Es hilft dir, die vielen losen Enden und im Kreis laufenden Gedanken zu sortieren, zu filtern und so zu ordnen, dass sie wieder Sinn ergeben. 

Das reduziert deutlich den Stress und verschafft dir mehr Übersicht im Alltag. Super, oder?

 

Diese Methode ist besonders hilfreich, wenn gerade sehr viel ansteht oder du das Gefühl der Überforderung hast. 

Und das beste ist, dass die Umsetzung denkbar einfach ist: 

schnappe dir ein Blatt Papier und schreibe alle Gedanken, die dir durch den Kopf gehen, auf. 

Du kannst dir dazu gerne diese Vorlage ausdrucken.

 

Sobald du alles aus dem Kopf zu Papier gebracht hast, kannst du es sortieren.

Ich nutze dafür je nach Situation und Menge eine der folgenden Methoden oder eine Kombination aus beiden: 

 

1. Listen:

Nimm dir jetzt einen neuen Zettel und erstelle für die jeweiligen Kategorien, die du aufgeführt hast, entsprechende Listen. Meist sind es Kategorien wie “zu tun“, „besorgen/bestellen“, „anrufen“, „dran denken“ etc.

 

2. Marker

Alternativ kannst du unterschiedliche Marker oder farbige Stifte nehmen, so dass du die Gedanken den entsprechenden Kategorien zuordnen kannst. 

 

Hast du die Liste soweit sortiert, geht es wieder daran, diese zu filtern:

Was davon muss zeitnah gemacht werden? Also was ist wichtig und dringend? Markiere diese Aufgaben mit einem Symbol,

zum Beispiel mit einem X. Diese haben Priorität.

Dann schaust du, was davon dringend und nicht wichtig und wichtig und nicht dringend ist. 

Alle anderen Dinge, die dann noch übrig bleiben sind unwichtig und nicht dringend, also brauchst du dich mit denen nicht weiter zu beschäftigen. Und dein Gehirn kann sich entspannt zurücklehnen, weil du sie dir aufgeschrieben hast und es sich diese nicht mehr merken muss.

Eine ausführlichere Erklärung zu dem „Aufgabenfilter“- Prinzip findest du hier.

 

Und hier noch ein zusätzlicher Tipp: 

So eine „aus dem Kopf auf Papier“- Methode ist auch an zwei anderen Stellen sinnvoll:

 

Oft kommen uns alle möglichen Einfälle und Gedanken, wenn wir uns gerade auf etwas anderes konzentrieren wollen. Zumal, wenn unser Gehirn gerade nicht an dieser Aufgabe arbeiten möchte. 

Wenn du dich zum Beispiel hinsetzt, um ein Schreiben aufzusetzen, vor dem du dich ewig drückst, kommen dir auf einmal Ideen, was du noch besorgen möchtest. 

Oder du liegst im Bett und eine Flut an Dingen, die noch zu tun sind, rattert in deinem Kopf herum und du kommst deswegen nicht zur Ruhe.

An dieser Stelle ist es oft hilfreich, einen Notizblock oder einen elektronischen Helfer griffbereit zu haben. Auf diese Weise kannst du die Dinge, die dir durch den Kopf gehen, direkt aufschreiben. 

 

Sind deine Gedanken wieder geordnet oder zumindest für später notiert, kannst du dich wieder auf die wichtige Aufgabe konzentrieren oder einfach mal entspannt abschalten.