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5 Tricks für mehr Motivation

Es ist dir sicher schon mal passiert, dass du anfangs sehr motiviert warst, etwas zu tun und dann an einen Punkt gekommen bist, in dem es dir schwer fiel, weiter zu machen. 

Auch ich bin nicht jeden Tag für alles motiviert. Aber es gibt mehrere Methoden, mit denen du dich doch aufraffen kannst, die Dinge anzugehen. 

Die wichtigste Grundlage ist für mich immer noch das „warum“. 

Wenn du dich mal zu etwas nicht motivieren kannst, frage dich, warum du überhaupt damit angefangen hast oder warum du genau diese Sache ändern möchtest. 

Du weißt ja, wenn du alles so machst wie bisher, ändert sich nichts. 

Und Veränderung ist unbequem. Jetzt bist du vielleicht gerade an dem Punkt, an dem die Veränderung beginnt und dein Kopf wehrt sich eben gegen diese. 

Daher ist es wichtig, dir zu überlegen, ob dein Ziel noch stimmt und wie wichtig es dir ist. 

Führe dir noch einmal vor Augen warum du genau das erreichen möchtest und verinnerliche, dass es einfacher wird, wenn du weiter machst. 

Vielleicht kannst du sogar zurückblicken und bereits deinen Fortschritt sehen. 

Selbst wenn es bedeutet, dass du im Vergleich zu vorher diese Woche ein Mal Sport gemacht hast, ist es ein Fortschritt gegenüber gar nicht.

Sobald dein warum wieder gefestigt ist, gibt es weitere kleine Tricks, mit denen du ins tun kommst.

1. Ein Mantra

Das ist vielleicht nicht für jeden etwas, aber einen Spruch, der dich motiviert zu haben, hilft oft schon, diesen ersten Widerstand zu durchbrechen und mit deinem Plan zu beginnen. 

Mögliche Mantras wären: „Alles ist herausfindbar“ (englisch klingt es besser „everything is figureoutable“) Das ist mein Mantra wenn ich an einem Punkt angekommen bin, an dem ich denke, das ich etwas nicht kann. Es hilft mir, mich auf die Lösung zu konzentrieren und mir zu überlegen, wie ich dieses Hindernis überwinden könnte. 

Ein anderes Mantra wäre: „Ich lerne im Prozess“. Das hilft, den Druck zu nehmen, dass alles direkt funktionieren muss und dass du alles sofort können musst. 

Suche dir ein Mantra, das zu deiner Situation passt. Etwas das dich motiviert und bestenfalls genau für die Situationen zu gebrauchen ist, in denen du am liebsten in die andere Richtung laufen würdest. 

2. Ein Zitat

Dieser Tipp geht in eine ähnliche Richtung, bedeutet aber, dass du dir nicht deinen eigenen Leitsatz suchst, sondern vielleicht ein Zitat oder einen Spruch, der dich motiviert. 

Das wäre so etwas wie “Wenn jemand dir sagt, dass etwas nicht geht, dann sind es seine Grenzen und nicht deine“ oder „Wir können den Wind nicht ändern, nur die Segel drehen“ oder „ Auch der weiteste Weg beginnt mit dem ersten Schritt“. 

Es gibt eine riesige Sammlung an motivierenden Zitaten im Internet. Such dir einfach ein oder zwei heraus, die dich besonders motivieren und dich dort abholen, wo es für dich schwierig wird.

3. Der Timer

Manchmal ist es auch nur die erste Überwindung, mit der Aufgabe überhaupt zu beginnen. Da hilft es einen Timer zu stellen. 

Mal angenommen du musst einen Aufsatz schreiben und in dir sträubt sich alles dagegen,  damit anzufangen. Dann nimm dir vor, dass du einfach die nächsten 15 Minuten konzentriert etwas zu Papier bringst und nach den 15 Minuten auch damit aufhörst. 

Das sorgt meist dafür, dass sich unser Gehirn entspannt zurück lehnt, weil diese Aufgabe zeitlich begrenzt ist. 

Und oft ist es dann so, dass wenn du bereits im Prozess drin bist, du doch weitermachst. Das gilt auch für Aufräumprojekte. Wenn du den Timer stellst und loslegst, wunderst du dich meist, wie viel du in der Zeit geschafft hast. Und wenn du nach der abgelaufenen Zeit keine Lust mehr hast und weiter nicht motiviert bist, dann lass es einfach gut sein oder versuche es später noch einmal. Aber auf diese Weise hast du immerhin etwas gemacht.

4. Belohnung

Manchmal fehlt uns auch nur ein kleiner Anreiz, etwas zu vollenden. 

Wenn das warum, also dein Ziel, dafür nicht ausreichend ist, kannst du für dich eine kleine Belohnung festlegen. Ich rate stark davon ab ungesundes Essen eine Belohnung werden zu lassen. Aber was gut geht, ist eine kleine Auszeit, dir ein schönes Buch zu kaufen, vielleicht an einem Seminar teilzunehmen. Es sollte auf jeden Fall etwas sein, dass du nicht ohnehin ständig machst und etwas, worauf du dich freust, so dass es dich motiviert, die Aufgabe zu Ende zu führen. 

5. Musik

Mir hilft auch immer Musik. Es ist dann ein wenig so, als würde jemand den Soundtrack zur aktuellen Situation abspielen. 

Finde Lieder, die dich in bestimmten Situationen motivieren, etwas zu tun. 

Es können auch instrumentale Stücke sein. Vielleicht hilft dir epische Musik, dich beim Schreiben besser zu konzentrieren. 

Oder versuche es mit Hintergrundgeräuschen, die dir helfen, dich zu fokussieren. 

Zum Beispiel Meeresrauschen oder Vogelgezwitscher oder auch Regenprasseln. Einfach mal ausprobieren, was für dich gut funktioniert.

Bonus: Vorbild

Diese Motivation ist besonders etwas für diejenigen, die sich selbst viel mit Persönlichkeitsentwicklung beschäftigt haben und versuchen die Menschen in ihrem Umfeld mit an Bord zu holen. Oder für Eltern, die möchten, dass ihre Kinder bestimmte Dinge mit auf den Weg bekommen. Und das geht am besten, indem du es schlicht vorlebst. 

Einerseits hilft es dir, dich zu motivieren an deinen neuen Vorsätzen und deinen neuen Fähigkeiten zu arbeiten. Andererseits motiviert es vielleicht dein Umfeld, auch in ihrem Leben etwas zu verändern. Hüte dich davor anderen zu erzählen, wie sie ihr Leben zu leben haben. Wenn du aber von deinem Weg überzeugt bist, versuche ihn in jeder Situation umzusetzen und sobald jemand daran teilhaben möchte und dich um Rat bittet, kannst du deine Erfahrungen dann teilen.