· 

Ordnung nebenbei- 5 Mini-Projekte

Es ist wieder an der Zeit für ein paar Miniprojekte. Da es Sommer ist und ich persönlich mich wann immer es geht gerne draußen aufhalten, sind die Projekte diesmal entweder mit kurzer Zeit im Haus oder sogar außerhalb des Hauses realisierbar. 


1: Handy Fotos:

Dein Smartphone hast du fast immer dabei und schnell machst du ein paar Schnappschüsse oder eine Aufnahme, bekommst Nachrichten mit Fotos von anderen oder zu Anlässen 50 Bilder geschickt- und alle bleiben erst mal auf dem Handy oder in der Cloud. Und oft brauchst du die meisten Bilder gar nicht. 

Wenn du also mal in der Sonne sitzt, ist es eine schöne Aufgabe, Fotos durch zu sehen und zu entscheiden, welche gelöscht werden können. Da kommen meist einige bei rum und es erfordert nur minimale Aufmerksamkeit von dir. 

Wenn du sehr viele Bilder auf deinem Smartphone hast, mache es in Etappen. 

Immer wenn du gerade etwas Zeit hast ein paar Fotos löschen und bei der Gelegenheit die, die bleiben sollen, in Ordner sortieren. Das hilft dir bei Bedarf die schönen Erinnerungfotos später schnell wieder zu finden.


2. Kleidung: 

Es ist immer ein guter Ausgangspunkt mit der Kleidung, die man aktuell trägt beim ausmisten anzufangen. Das wäre in diesem Fall die Sommerkleidung. 

Nehme die ganze Sommerkleidung aus dem Kleiderschrank und schaue sie durch. Packe nur noch die Sachen zurück in den Schrank, die dir gefallen und gut passen. Natürlich sollten sie auch nicht kaputt sein, sonst lege sie heraus und sehe zu, dass du sie direkt reparierst. 

Alle Sachen, bei denen du dir nicht sicher bist, solltest du dir vornehmen, sie in den nächsten Tagen anzuziehen. Spätestens dann weißt du, ob sie dir noch gefallen, stehen und ob du dich in ihnen wohl fühlst. Ist es nicht so, kannst du sie getrost verkaufen, spenden oder entsorgen.


3. Schuhe: 

Und wo wir gerade bei Dingen sind, die nicht passen, ist es ebenso eine gute Gelegenheit, deine Schuhe neu zu bewerten. Ich bin schon so oft in diese Falle getappt, dass mir die Schuhe so gut gefallen haben, dass ich sie gekauft habe, obwohl sie bereits im Laden nicht so gut saßen. 

Wenn du also Schuhe hast, von denen du Blasen bekommen oder die du nicht anziehst, weil sie unbequem sind, ist es vielleicht an der Zeit diese auszusortieren. 

Nehme dir dazu vor, in den nächsten Tagen jeweils ein paar Schuhe, bei dem du dir nicht sicher bist, ob du sie behalten sollst, anzuziehen. 

Wenn du danach Blasen an den Füßen hast, die die Ferse aufgeschrieben ist oder du einfach einfach nur froh bist, sie auszuziehen, ist es an der Zeit sich von Ihnen zu trennen. 

Eine kleine Ausnahme sind elegante Schuhe für besondere Anlässe. Die sollten dir zwar auch keine Verletzung am Fuß zuführen, aber egal wie bequem ein hochhackiger Schuh ist, irgendwann tut der Fuß in der Regel weh, zumal, wenn man es nicht gewohnt ist längere Zeit in hohen Schuhen zu laufen. 


4. Ein Reparatur und Ersatz- Rundgang: 

Wenn du mal 5-10 Minuten Zeit hast, schnappe dir eine Liste und gehe einmal durch deine gesamten Wohnräume. Schau nach, wo eine Lampe durchgebrannt ist, wo etwas repariert werden sollte, wo eine Tür schleift und all die anderen kleinen Reparaturen, die einen immer wieder ärgern und die im Alltag immer wieder vergessen werden. 

Mache auf deinem Zettel eine Liste für die kleinen Reparaturen, damit diese nach und nach erledigt werden können. Und eine Liste für die nächsten Einkäufe, damit Ersatz für fehlende oder defekte Dinge besorgt werden können. Wenn dir zusätzlich auffällt, dass an einer bestimmten Stelle eine Aufbewahrungslösung gefunden werden muss, notiere auch diese. 

Auf diese Weise fällt es dir leichter, dich daran zu erinnern und dein Gehirn sucht nebenbei nach einer Lösung dieses Problems.


5. Das Email- Postfach:

Da ich selbst einen Newsletter habe, fällt es mir etwas schwer, dieses Projekt hier zu nennen.😅. Aber es ist trotzdem sehr befreiend, wenn im E-Mail Postfach nicht 50 E-Mails am Tag reingehen, die man jedes Mal löscht. 

Wenn du das nächste Mal eine E-Mail bekommst, die du weiter nicht erhalten möchtest, nimm dir kurz die Zeit nach ganz unten zu scrollen und diese  abzubestellen. 

Das dauert viel kürzer als sie monatlich vier mal oder häufiger zu löschen. 

Du kannst natürlich auch im Posteingang zurückgehen und alle E-Mails darin abbestellen, die du nicht mehr erhalten möchtest, aber ich finde es reicht, wenn man das ab sofort mit den neuen Emails so macht. 

Es sollte zur Gewohnheit werden, dass Inhalte, die du nicht mehr bekommen möchtest, direkt von dir abbestellt werden. 

Die alten E-Mails werden in der Regel ohnehin nach einiger Zeit automatisch gelöscht. Falls du das bei dir nicht eingestellt hast wäre das vielleicht noch eine gute Methode, um dein E-Mail Postfach nicht explodieren zu lassen.

Mehr Mini- Projekte für mehr Ordnung und Tipps rund um das Thema Ausmisten findest du hier.