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Gute Gewohnheiten entwickeln

Hast du dir auch schon mal gewünscht, einige Gewohnheiten von erfolgreichen Menschen in deinem Alltag zu haben? Egal ob es um Weiterbildung oder Bewegung oder Ernährung geht- bei den Menschen, die diese Gewohnheiten bereits für sich gefestigt haben, wirkt es immer stimmig und als wäre es ganz einfach, sich daran zu halten. 

Dabei war es bei den meisten wahrscheinlich anfangs auch eine Umstellung und Herausforderung, diese Gewohnheiten zu etablieren und erforderte auch Selbstdisziplin, bevor es zur Gewohnheit wurde.

Wie schaffst du es also eine neue Gewohnheit nicht nur zu erlernen sondern diese wirklich Teil deines neuen Lebensstils werden zu lassen?

Egal um welche Gewohnheit es sich handelt, die regelmäßige Wiederholung dieser sorgt dafür, dass wir sie für uns übernehmen.

Im Jahresmentoring der Lady Impact University habe ich dazu einen schönen Vergleich gehört: Eine neue Gewohnheit zu etablieren ist so, als würdest du im Gehirn einen neuen Weg anlegen. Wenn es dort noch keinen Weg gibt und du das erste Mal durch das Dickicht gehst, ist es schwer. Wenn du den Weg das nächste Mal gehst hast du schon die Spuren vom letzten Mal und je öfter du den Weg gehst, desto mehr wird er zum Pfad, bis er irgendwann ein fester gut begehbarer Weg ist.

Nur bis er so weit ausgebaut ist, ist es erst mühsam und erfordert Selbstdisziplin, um sich da durch zu schlagen.

Bodo Schäfer sagt zu diesem Thema, dass es 21 Tage braucht, um eine Gewohnheit zu entwickeln und insgesamt 90 Tage, damit sie Teil deines Lebensstils wird. 

Das bedeutet, dass wenn du dir vornimmst an deiner inneren Einstellung zu arbeiten und ab sofort täglich eine Affirmation aufzusagen, du dies zunächst 21 Tage lang jeden Tag tun musst, damit es sich für dich wie eine Gewohnheit anfühlt. Um diesen Zeitpunkt herum merkst du, dass etwas fehlt, wenn du es mal nicht machst. 

Aber bis es zum festen Bestandteil wird, bedarf es insgesamt 90 Tagen. Erst nach diesen 90 Tagen musst du nicht mehr darüber nachdenken, ob du etwas machst oder schon gemacht hast, du machst es aus Gewohnheit. Es gehört dann einfach zu deinem Leben dazu. 

Das bedeutet aber auch, dass wenn du innerhalb dieser 90 Tage einen Tag auslässt, du wieder von vorne anfangen musst. Um beim Beispiel des Weges zu bleiben, würde das heißen, wenn du einen Tag oder mehrere Tage nicht mehr diesen neu entstehenden Weg gehst, wuchert er zu und du musst wieder einen neuen Weg entstehen lassen. 

Daher ist es eine große Hilfe, wenn du dich entscheidest etwas Neues einzuführen, deine Fortschritte für dich sichtbar zu machen.

Du kannst die Tage, in denen du diese neue Gewohnheit durchführst, zum Beispiel in deinen Planer schreiben. So kannst du heute eine neue Gewohnheit beginnen und eine eins in den Planer schreiben und jeden Tag, in dem du diese durchgeführt hast, die nächste Zahl, bist du erst die 21 und dann die 90 erreicht hast.

Oder du erstellst eine Liste oder druckst dir meine aus, in der du deine neue Gewohnheit notierst und jeden Tag, an dem du sie durchgeführt hast, abhakst.

Du kannst dafür natürlich auch eine der vielen verfügbaren Apps nutzen oder einfach die Tage an deinem Wandkalender oder im Handy markieren. 

Egal wie- sorge dafür, dass du in der Zeit, in der du eine neue Gewohnheit festigst, eine visuelle Kontrolle darüber hast, dass du sie an diesem Tag durchgeführt hast. So siehst du, dass du wirklich über 90 Tage keinen Tag auslässt und es motiviert zusätzlich dran zu bleiben.