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Was kommt nach Marie Kondo?

Die Marie Kondo- Methode hat zwei große Vorteile: 

Du wirst alles unnötige Zeug los und hast eine bestehende Grundordnung. 

Nichts desto trotz hört es dort erst einmal auf. Die Frage ist also: was passiert nach dem großen Ausmisten?

 

1. Weitere Optimierung: 

Ich habe für mich festgestellt, dass ich in vielen Bereichen noch Optimierungsbedarf sehe. 

Das bedeutet in der Umsetzung, dass ich manche Dinge, bei denen ich mir ursprünglich unsicher war, nachträglich doch noch ausmiste.

Oder ich fürs erste provisorische Aufbewahrungen wie Schuhkartons genommen und ersetze diese mit schönen Körben oder Boxen.  Und manchmal ergibt sich auch ein besserer Weg, Dinge zu ordnen.

 

2. Grundordnung: 

Wenn erst einmal eine Grundordnung besteht, und man gesehen hat wie schön das ist, motiviert es sehr, diese aufrecht zu erhalten. Das bedeutet, dass man eher dazu neigt die Dinge, die man benutzt hat, an ihren Platz zu bringen. Dadurch bleibt es mit wenig Aufwand ordentlich oder die Ordnung ist schnell wiederhergestellt, weil ohnehin nicht vieles herumliegt.

 

3. Hausputz: 

Da die meisten Flächen frei und die Dinge verstaut sind, ist das reine sauber machen viel einfacher geworden und dauert nicht mehr so lange.

Die Oberflächen sind schnell abgewischt und abgestaubt, es ist schnell gesaugt und gewischt. Das bedeutet, dass dir die Hausarbeit, die bisher einiges an Zeit in Anspruch genommen hat, leichter von der Hand geht. Und sie kann auch zwischendurch erfolgen, weil kein großes Aufräumen vorab notwendig ist.

 

4. Bewusstsein: 

Da es im Kern bei der Marie Kondo Methode darum geht, zu behalten, was Freude macht, bekommst du beim Ausmisten einen neuen Bezug zu den Dingen, die bleiben. Du weißt sie zu schätzen und bevor du dir etwas neues anschaffst, muss es auch das Kriterium erfüllen nützlich zu sein oder Freude zu machen. Das verhindert viele überflüssige Anschaffungen.

 

5. Zuhause: 

Nach dem Ausmisten und wieder Einräumen der Dinge, die nützlich sind und dir Freude machen, wirst du ein Zuhause haben, in dem du zur Ruhe kommen kannst. Es ist dann keine Dauerbaustelle mit überquellendem Kram, vollen Schränken und schwer zugänglichen Flächen. Es ist gefüllt mit schönen Dingen statt mit Zeug. Und die Lieblingsstücke gehen nicht im Chaos unter, sondern kommen auf sonst freien Flächen zur Geltung.

 

Für mich war eine große intensive Ausmist- Aktion ein notwendiges „Pflaster abreißen“, welches all die oben genannten Vorteile mit sich gebracht hat. Deswegen empfehle ich es jedem, der das Gefühl hat, zu Hause im Chaos zu versinken, von Herzen. 

Wenn dir so ein Vorhaben zu groß und einschüchternd erscheint, versuche es mit kleinen Projekten.

Wenn du aber bereit bist, kannst du dir meine Schritt für Schritt Anleitung mit Checkliste holen und loslegen.