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15 Minuten sind eine Menge Zeit

Es wird immer mal Zeiten geben, in denen du das Gefühl hast, dass du für nichts Zeit hast. Und manchmal sind diese Umstände fremdbestimmt, so dass du dir tatsächlich nur kleine Zeitfenster für die Dinge nehmen kannst, die dir wichtig sind.

Aber oft unterschätzen wir das Potenzial von kleinen Zeit Fenstern. 15 Minuten klingt nach sehr wenig und für viele nach einer zu kurzen Zeit, um etwas zu beginnen. 

15 Minuten klingt auch so kurz, dass es sich gar nicht lohnt, sich mit etwas zu beschäftigen. 

Die Wahrheit ist, dass 15 Minuten nun einmal ein Viertel einer ganzen Stunde sind. 

Wenn du also vier 15 Minuten- Einheiten an einem Tag für die gleiche Sache nutzt, hast du insgesamt 1 Stunde pro Tag und 7 Stunden in der Woche und 28 Stunden im Monat an dieser Sache gearbeitet. 

Wenn man dies bedenkt, sind 15 Minuten gar nicht so wenig und wenn man genau weiß was man in diesen 15 Minuten tun möchte, ist es auf jeden Fall sinnvoll, damit zu beginnen.

Und dabei ist es egal ob es einfach nur lesen ist oder Zeit für dich ist oder für Sport. 

Auf diese Weise integrierst du das, was dir wichtig ist auch in stressigen Zeiten. 

Ich denke da insbesondere an die Zeit, wenn man ein Baby bekommen hat oder allein für die Kinderbetreuung teilweise noch neben der Arbeit zuständig ist, oder wenn der Partner krankheitsbedingt ausfällt, Angehörige krank sind und ähnliches. 

Wie kannst du also diese 15 Minuten Fenster sinnvoll nutzen?

Ein konkretes Beispiel wäre: als Zeit für dich. Wenn du dir keine Stunde Zeit für deine Morgen- und Abendroutine nehmen kannst (damit meine ich nicht das Aufräumen), dann könntest du morgens die 15 Minuten nutzen, um in dem Buch zu lesen, das seit Wochen im Regal liegt. Die nächsten 15 Minuten könntest du mit Affirmationen und einem Eintrag in ein Dankbarkeitstagebuch füllen. Dann 15 Minuten für ein kleines Workout oder Yoga und weitere 15 Minuten abends, um den nächsten Tag zu planen.

Oder du möchtest endlich deinen Kleiderschrank ausmisten. 15 Minuten, um alles aus einer Kategorie hervor zu holen und die Regale ab zu Stauben. Die nächsten 15 Minuten, um die Sachen durch zu sehen und zu entscheiden was bleibt und was weg kann. Dann 15 Minuten um die Sachen wieder einzuräumen, die bleiben. Und die letzten 15 Minuten abends, um die Dinge die in die Altkleidersammlung sollen zum Altkleidercontainer zu bringen und dabei ein Podcast zu hören.

Das gilt auch für Sport. Wenn du dich mehr bewegen möchtest, aber keine Zeit hast 1 Stunde am Stück für einen Workout mit anschließendem duschen einzubauen, dann mache kleine Sporteinheiten. Alles ist besser, als gar nichts. Dann versuche es zum Beispiel morgens mit 15 Minuten Yoga und abends einem 15 Minuten Workout. 

Es gibt viele kostenlose Videos bei YouTube mit so kurzen Workouts, dass der Zeitfaktor keine Ausrede mehr ist.

Aber bevor du jetzt sagst, dass du gar keine Zeit hast oder dir maximal 15 Minuten Zeit nehmen kannst, um etwas für dich zu machen, schau erst mal hier vorbei, ob du deine zu tun Liste nicht doch ausmisten kannst, damit du mehr Zeit für dich und die Dinge, die dir wichtig sind, hast. Oder ob du bei deiner Wochenplanung oder Haushaltsplanung nicht etwas optimieren kannst.

Wenn es aktuell wirklich nichts zu optimieren gibt, dann ist es in dieser Phase deines Lebens so, dass du keine großen Zeitblöcke schaffen kannst. Das bedeutet aber nicht, dass du deine eigenen Bedürfnisse und Pläne nicht verfolgen kannst. Du brauchst einfach nur einen Plan, was zu tun ist und kannst loslegen, sobald sich ein 15 Minuten Zeitfenster ergibt und dieses optimal nutzen.