Der Stay organized Planer- Von der Idee zum Produkt

Ich hatte die Idee, diesen Planer zu entwickeln, bereits vor sechs Jahren. Doch die Vorstellung, diese umzusetzen war so weit entfernt von meinem bisherigen Berufsleben, dass ich all die Gründe fand, warum ich es nicht tun sollte.

Ich war Ärztin, stand kurz vor meiner Facharztprüfung und war dabei, Mama zu werden. Und damit schaffte ich es auch erfolgreich, es mir auszureden. Jedes Mal, wenn der Gedanke und Wunsch aufkam, wurde er mehr oder minder erfolgreich verdrängt.

Als ich zum zweiten Mal schwanger war, kam mir wieder vermehrt der Gedanke an einen eigenen Planer. Aber ich war mir sicher, dass mittlerweile irgend jemand, der mehr davon verstand, „meinen Planer“ bereits entworfen hatte und ich mir diesen einfach kaufen konnte. 

Nach langer Recherche im Internet stellte ich fest, dass es weiterhin keinen Planer gab, der meinen Vorstellungen entsprach. 

Denn ich suchte einen Planer, der drei Kriterien erfüllt: er sollte mir den Familienalltag erleichtern, übersichtliche Seiten mit genug Platz für jeden Tag enthalten und mir dabei helfen, meine Ziele umzusetzen.

Da ich bereits seit mehreren Jahren das Gefühl hatte, mich beruflich auf dem falschen Weg zu befinden, hatte ich in dieser Zeit auch angefangen, mich noch intensiver mit Persönlichkeitsentwicklung zu beschäftigen. Dabei stellte sich immer mehr heraus, dass ich zwar gern Ärztin war, aber mittlerweile nicht mehr aus Überzeugung.

Aber es ist schwierig, dies zu akzeptieren, wenn man bereits so viel Zeit und Energie in eine Sache gesteckt hat. Immerhin war das seit über 11 Jahren meine berufliche Identität.

Im Verlauf meiner Suche, formte sich eine Vorstellung, was ich erreichen wollte:

Ich wollte diesen Planer entwickeln, ich wollte eine Gemeinschaft von gleichgesinnten Menschen und ich wollte ihnen dabei helfen, sich besser zu organisieren und ihr Leben zu vereinfachen. Ich wusste nur noch nicht, wie das ganze aussehen sollte. Oder wie ich es umsetzen könnte.

Die einzige Möglichkeit war, es zu versuchen. Statt mich darauf zu konzentrieren was ich nicht kann, suchte ich nach einem Weg, das alles in mein aktuelles Leben zu integrieren. 

Die Lösung war, mich zunächst mit meinen Finanzen zu beschäftigen, damit ich ausrechnen konnte, wie viel ich mindestens verdienen musste, damit unsere finanzielle Grundlage bestehen bleibt. Damit konnte ich ermitteln, um wie viel ich meine Hauptbeschäftigung reduzieren konnte, um meiner sich entwickeln Vision für meine Zukunft Raum zu bieten. 

Es kamen dann viele Dinge zusammen, die mich auf meinem Weg bestärkten:

So kamen Menschen in mein Leben, die mich unterstützen und an mich glauben. Und sie zeigten mir auch, dass der klassische Bildungsweg, den ich bisher gegangen war, nicht die einzige Möglichkeit im Berufsleben ist. 

Ich habe Bücher und Inhalte gelesen und gehört, die Verhaltensweisen und Gewohnheiten formten, die mir letztendlich halfen, auch in Phasen des Zweifelns, am Ball zu bleiben und dieser inneren Stimme zu folgen. 

Jetzt wo ich das schreibe, klingt das alles sehr aufeinander aufgebaut und stimmig. 

Die Realität ist: es war viel innerer Widerstand, viele Tränen, viele Zweifel und viel Unverständnis aus meinem Umfeld auf dem Weg dorthin. 

Aber heute, kurz bevor der Traum von meinem eigenen Planer und einer wundervollen Community Realität wird, blicke ich zurück und bin stolz auf das, was ich erreicht habe. 

Es ist bereits ein großer Erfolg, dass ich von einer Idee zu einem Produkt, von dem ich keine Ahnung hatte, wie so etwas entwickelt wird, gekommen bin. 

Mein größter Wunsch ist nun, dass der Planer die richtigen Menschen erreicht und ihnen dabei hilft, ihren Alltag so zu organisieren, sodass sie Raum für all die Dinge schaffen, die Ihnen wichtig sind.