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5 Gründe, warum du beim Ausmisten scheiterst

Ohne Plan starten

Gerade bei großen Ausmist- Projekten solltest du dir vorher einen Plan machen, um dich nicht in dem ganzen Umfang zu verlieren. 

Wenn du noch nie oder schon länger nicht mehr ausgemistet hast, kann die Menge überwältigend sein. Wenn du dann keinen Fahrplan hast, an dem du dich orientieren kannst, wird es oft zu viel.

 

 

Daher bevor du beginnst:

Überlege dir, was das Ziel deiner Ausmist- Aktion ist. Mache dir ein paar Stichpunkte, wie dein Zuhause später aussehen soll. Was für eine Atmosphäre soll bei dir herrschen? 

Welches Gefühl beim Betreten? Wie sieht das Zuhause von der Version von dir aus, zu der du dich entwickelt hast oder dich entwickeln möchtest

 

Egal ob du eine große Ausmist- Aktion oder mehrere kleine Teilprojekte machst, erstelle dir einen Plan, wie du vorgehst. Du kannst dir hierzu auch meine Schritt für Schritt Checkliste runterladen oder selbstständig die Kategorien aufschreiben, nach denen du vorgehen möchtest.

 

 

Versuchen alles auf ein mal auszumisten

Wenn erst mal die Entscheidung getroffen ist, auszumisten, soll es am besten schnell geht gehen. Dennoch solltest du nicht versuchen alles auf einmal auszumisten. 

Dadurch verzettelst du dich in der Regel, es wird zu viel und es entsteht mehr Chaos als vorher.

     

Kategorien

Es hilft wirklich unheimlich, in Kategorien vorzugehen. 

Zum einen hast du dann einen genauen Überblick über all die Dinge, die zu einer Kategorie gehören und bisher vielleicht an unterschiedlichen Orten gelagert wurden. 

Zum anderen ist jede abgeschlossene Kategorie ein Meilenstein. Danach kannst du die Sachen sinnvoll ordnen und verstauen.

 

 

Versuchen vor dem ausmisten zu ordnen

Wenn zu viel Kram da ist, kannst du noch so viel ordnen und es wird immer wieder unordentlich, sieht überladen aus und du hast das Gefühl mehr Platz und Aufbewahrungsmöglichkeiten zu brauchen. 

     

Die Lösung:

Es liegt nicht an zu wenig Platz oder den falschen Ordnungshelfern. Du brauchst nicht noch ein Ordnungssystem. Trenne dich von dem überflüssigen Zeug und es wird sich genug Platz für alles ergeben, was du brauchst.

 

 

Kein Sortiersystem haben

Da in der Regel sehr viele Dinge beim hervorholen aus Schränken und Regalen zum Vorschein kommen, ist es absolut wichtig ein vernünftiges und gut funktionierende Sortiersystem zu haben.

 

Die Kisten

Du brauchst einen Platz für die Dinge haben, die bleiben dürfen. 

Einen für Dinge, die entsorgt werden müssen. 

Einen für Dinge, die du spenden möchtest.

Eine Kiste für Dinge, die noch einen Platz brauchen und für vielleicht Dinge, die du am Ende noch mal durchsiehst und entscheidest ob sie bleiben dürfen oder gehen sollen.

 

 

In Erinnerungsstücken versinken

Die Gefahr ist immer, dass uns Dinge in die Hände fallen, die uns in Erinnerungen schwelgen lassen. Dadurch verlieren wir die eigentliche Aufgabe aus den Augen und schaffen nicht das, was wir uns vorgenommen haben.

 

Eine zusätzliche Kiste

Lege bereits vor Beginn des Ausmistens fest, wo die Erinnerungsstücke, die dir in die Hände fallen, hinkommen. 

Du musst bei diesen besonderen Dingen nicht direkt eine Entscheidung treffen, was bleiben darf und was gehen soll. 

Sobald du etwas mit sentimentalen Wert findest, lege es erst einmal in die dafür vorgesehene Kiste. Wenn du dann mit dem Ausmisten oder mit deiner Aufgabe für den Tag fertig bist, kannst du dir die Sachen in Ruhe ansehen, in Erinnerung schwelgen und entscheiden, was damit passieren soll.