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6 weitere Gründe, warum du beim Ausmisten scheiterst

 
Ich habe ja bereits 5 Gründe aufgeführt, warum du beim Ausmisten keinen Erfolg haben könntest. 
Hier kommt Teil 2 mit 6 weiteren häufigen Gründen.
 
An den ursprünglichen Wert denken
Besonders schwierig ist es Dinge auszumisten, die einst sehr teuer waren. Und obwohl jedem klar ist, dass Dinge ihren Wert verlieren, hat man das Gefühl diesen Wert zu erhalten, in dem man es behält.

Milchmädchenrechnung
Etwas zu behalten, nur weil es teuer war, bringt den eigentlichen Wert nicht zurück. Es hilft auch niemandem, dieses Teil, was nicht benutzt wird, zu behalten. Falls es dir nicht möglich ist es (auf auch zu einem deutlich schlechteren Kurs) zu verkaufen, denk daran, dass das Geld bereits weg ist und die wenigsten Dinge nach Jahren und Jahrzehnten im Wert steigen.


Für alle Fälle
behalte nie Dinge, die du nicht benutzt, für alle Fälle. Wenn du diese Teile innerhalb der letzten drei Jahre nicht benutzt hast, siehst du ja wie selten diese Fälle sind. 

Und wenn doch...
Sollte doch noch einmal eine Situation auftreten, In der du den Gegenstand, den du ausgemistet hast, brauchst, kannst du ihn dir sicher leihen. 


Zu lange mit dem Verkaufen/Verschenken warten
Wenn wir beim ausmisten dir wenn du beim ausmisten die Entscheidung triffst, etwas zu verkaufen oder zu verschenken, setze es innerhalb der nächsten Tage direkt um. Je länger das herum steht, desto mehr Dinge ziehen wir doch noch heraus, überlegen zu warten oder packen Sie in „erst einmal“ weg, um sie wieder vor sich hin stehen zu lassen.

Termin
Setze dir bewusst einen Termin, an dem du die Sachen zum verkaufseinstellst oder sie zur Spende bringst.


Dinge von anderen ausmisten
Es fällt einem immer leichter, Dinge von anderen zu entsorgen auszumisten, als die eigenen. Der Grund ist, dass man weniger an den Dingen hängt oder sie gar sogar nicht mag. Hüte dich trotzdem davor das zu tun. Mich würde es sehr ärgern, wenn jemand meine Sachen nach seinen Kriterien ausmistet, ohne mich zu fragen.

Frag nach
Alle Dinge, die du findest, die einer bestimmten Person gehören, kannst du an einer Stelle sammeln. Lasse dann die Person die Sachen durch schauen und unterstütze sie bei der Entscheidungsfindung. Die Person sollte sich beispielsweise fragen, wann sie das Teil das letzte Mal benutzt oder getragen hat und ob es ihr Freude macht.


Nach dem Ausmisten aufhören
Manche meinen, dass eine große Ausmist- Aktion genügt, um für immer Ordnung zu haben.
Das stimmt leider nicht. Nach dem Ausmisten ist es insbesondere die Aufgabe, im weiteren Verlauf zu sehen, ob andere Dinge doch noch entsorgt werden können und aufzupassen, was überhaupt wieder in den Haushalt kommt.

Achtsamkeit
Geh bei jeder Neuanschaffung achtsam vor. Versuche für jedes Teil, das ins Haus kommt, ein anderes weg zu tun. Alternativ kannst du zu festen Zeitpunkten, zum Beispiel im Rahmen des Putzens, kritisch schauen, ob wirklich alles, was da steht, noch gebraucht wird