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Achtsamkeit und Planung: Priorität


"Was ist das besondere am Stay organized Planer? Ist es nicht nur ein Kalender?"
Da mir diese Frage häufiger gestellt wurde, wollte ich mir die Zeit nehmen, das besondere System des Planers für mehr Achtsamkeit und Produktivität im Alltag zu zeigen.
Und du musst dieses System in keinster Weise 1:1 übernehmen! Betrachte es eher als Orientierung und Startpunkt. 
Vor allem, wenn du bisher nicht mit einem Planer gearbeitet hast oder dein System nicht so funktioniert, wie du es dir wünschst. Oder eben als Ergänzung.
 
Der Aufbau
Im Grunde verbindet der Stay organized Planer zwei Dinge: er bietet Struktur für jeden Tag und hilft dir, deine Ziele in allen Lebensbereichen zu erreichen.
 
Zunächst zur Struktur:
 
Ich sehe es immer als frischen Start, eine neue Seite für einen Tag aufzuschlagen. Die Seiten sind dabei bewusst übersichtlich und schlicht gehalten.
Und so nutze ich die einzelnen Felder:
 
Die Zeitleiste:
Ich nutze die Zeitleisten gern für Termine und blocke meist meine festen Arbeitszeiten. Du kannst aber auch Zeitblöcke für bestimmte Tätigkeiten eintragen, wie Routinen, Korrekturen, Projekte.
Ich trage auch unsere „Date night“ und Zeit für mich dort ein, weil es eben feste und wichtige Termine sind, nicht nur Optionen.
 
Wichtig:
Das Feld mit wichtigen Aufgaben umfasst absichtlich nur 3 Zeilen. Dort kommt nur hin, was dir wirklich wichtig oder dringend ist. Dazu kannst du deine Meilensteine der Wochenplanung und Schwerpunkte der Monatsplanung als Grundlage nehmen. Es ist auch völlig ok nur eine wichtige Aufgabe zu haben. Diese darf auch "Dankbarkeitstagebuch" heißen.
 
Zu tun:
Bei dieser Liste geht es um allgemeine Aufgaben- beruflich und privat. Ich notiere mir die beruflichen oben und die privaten (bzw. den Haushalt betreffenden) Aufgaben unter. So habe ich auch eine visuelle Trennung, wie viel zu tun ist. Alternativ helfen unterschiedliche Farben. Da die Aufgaben des Vortages auf einer anderen Seite stehen, wird die Liste nicht einfach immer länger. Statt dessen kannst du dich neu sortieren und bewerten, welche Aufgaben vom Vortag wirklich noch erledigt werden müssen. 
 
Notizen:
Das neutralste Feld aller Zeiten! Ich habe es für meinen Zonen-Putzplan genutzt, notiere Ideen und Zitate. Anfangs habe ich dort meine Flüssigkeitszufuhr getrackt. Du kannst dort ein Ernährungstagebuch oder dein Dankbarkeitstagebuch führen. Was immer deinen aktuellen Bedürfnissen entspricht. 
Oder auch praktisch: im Notizen-Feld ein Post it aufkleben, auf dem du Dinge aufschreibst, die du im Laufe der Woche oder in der folgenden in einem bestimmten Geschäft besorgen möchtest. 
Dieses kann dann von Tag zu Tag wandern und ergänzt werden. Wenn du dann losfährst, nimmst du es einfach als Einkaufszettel mit.
 
Da du jeden Tag auf einer ganzen Seite planen kannst, hast du eine Übersicht, welche Termine du hast, was dir wichtig ist und was zu tun ist. Im Laufe des Tages sind deine Fortschritte und Prioritäten direkt sichtbar.