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Zonenputzen: die Grundlagen

Du hast vielleicht auch schon häufiger von dem Zonenputz- Prinzip oder Fly Lady System gehört, konntest damit aber nicht viel anfangen.
Ich teste es jetzt seit einiger Zeit, wenn auch etwas abgewandelt, und muss sagen, dass es sich super in den Alltag integrieren lässt.
Das Prinzip ist, dass Aufgaben, die sonst eher beim Frühjahrsputz anfallen, regelmäßig in den Putzplan einzubauen.

Auf diese Weise macht man jeden Tag nur wenig, hat in der Summe aber mehr Ordnung.
Denn gerade wenn viel zu tun ist, bleiben manche Ecken, die gründlicher gereinigt werden müssten, oft liegen.
Zum Zonenputzen gehören mehrere Dinge: einerseits die Zonen selbst und andererseits das Homeblessing.

Die Zonen:
Die Einteilung der Zonen ist sehr individuell und richtet sich nach deren Größe und Putzaufwand.

Der Putzplan startet immer am ersten Tag des Monats und endet am letzten.

Und du teilst jeden Monat in fünf Wochen auf. Dabei kann es mal sein, dass die erste und letzte Woche sehr kurz ausfallen, sodass es sinnvoll ist, diesen Wochen kleinere Zonen zuzuweisen.
Größere oder aufwendigere Zonen wie meist das Badezimmer oder die Küche, sollten ganze Wochen bekommen, damit die Aufgaben darin machbar sind.

Bei uns ist beispielsweise der Bereich Treppenhaus und Flur überschaubar, ebenso die Schlafräume. Deshalb sind das jeweils Woche eins und fünf. Die Bereiche Küche, Bad und Wohn/Esszimmer habenjeweils eine Woche.

Die Zonen sollten am besten thematisch oder zumindest räumlich sinnvoll zueinander passen.

Wenn du deine Zonen eingeteilt hast, solltest du eine Liste machen mit allen Aufgaben, die dir für diese Zone einfallen.
Wenn du zum Beispiel die Küche nimmst, wäre das: Staub wischen, Fronten putzen, Backofen reinigen, Geschirrspüler reinigen, Kaffeemaschine reinigen, Arbeitsplatte ölen, Kühlschrank reinigen, Vorrätedurchsehen und so weiter.

Wenn du dann diese Liste für die Zone hast, verteilst du die Aufgaben auf die jeweiligen Tage.
Dabei solltest du 4-5 Tage einer Woche für diese Zone einplanen, denn einen Tag der Woche brauchst du noch für das Homeblessing. Dazu später mehr.

Wenn du also zwei Tage die Woche kein Zonen putzen machen möchtest, müssen die Aufgaben auf vier Tage verteilt werden, mit einem ungefähren Zeitaufwand von 15 Minuten pro Tag.
Dabei wird dir auffallen, dass dann nicht alles zu schaffen ist.

Aber in der Regel stehen auch Dinge auf der Liste, die nicht alle fünf Wochen gemacht werden müssen oder bereits im Alltag oberflächlich gereinigt werden und nur alle ein bis zwei Zyklen wiedergründlich gereinigt werden.

Wenn du also den Backofen in einem Zyklus wirklich gründlich reinigst, dann kannst du beim nächsten Zyklus den Geschirrspüler gründlich reinigen und den Backofen wieder einen Zyklus später.
Wenn etwas ausläuft oder sichtbare Flecken da sind, gehe ich davon aus, dass du diese auch im Alltag entfernst, ohne dass die Zone dran ist.

Homeblessing
Ein Tag der Woche gehört dann dem Home Blessing. Mit dem Home Blessing ist eine Art „Besucherputzen“ gemeint. Also ein oberflächliches ordnen und sauber machen.

In meinem Fall ist es herumliegende Spielsachen aufzuräumen, Staub zu wischen, zu saugen und die Böden zu wischen. Zusätzlich die Oberflächen im Bad und in der Küche.
Insgesamt sollte diese ganze Aktion 45 Minuten dauern.

Und was unbedingt dazu gehört, ist es, sich danach 15 Minuten zu entspannen und die Ordnung genießen.

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