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Zurückblicken und nach vorn sehen

 

Zum Jahresende bietet es sich immer an auf das Jahr zurückzuschauen und zu bewerten, was gut und was nicht so gut gelaufen ist.
Ein guter Startpunkt ist es zu schauen, was du dir für dieses Jahr vorgenommen hast und was du davon umgesetzt hast. 
 
Vielleicht lief manches sogar besser als gedacht oder ein Ziel hat sich komplett verändert. 
Es ist schön, sich aktiv vor Augen zu führen, was gut gelungen ist, welche Augenblicke besonders waren und was du erlebt hast.
Gerade in diesem Jahr solltest du auch die vielen Herausforderungen beleuchten, die du gemeistert hast. 
Egal ob die Arbeit von Zuhause, die Betreuung der Kinder neben der Arbeit, die vielen Male, in denen der Alltag wieder neu sortiert werden musste.
Wenn  du diese vielen Erfolge beleuchtest, kannst du direkt sehen, wie sehr du dieses Jahr an deinen Aufgaben gewachsen bist. Wie viele Hürden du genommen hast und wie viel du gelernt hast.
Und dabei können Dinge auch mal nicht rund gelaufen sein. Es war sicher zwischendurch anstrengend, chaotisch und nervenzehrend. Aber du hast es geschafft. Und auf dieses Gefühl solltest du deinen Fokus legen.
Denn wo unsere Aufmerksamkeit hingeht, dort folgt die Energie. Und wir wollen sie ja weiter in die guten Dinge stecken.
Dennoch solltest du die Dinge, die nicht gut gelaufen sind, nicht vergessen. 
Fehler sind nur dann ein Problem, wenn wir nicht aus ihnen lernen. 
Und dieses daraus lernen passiert meist nicht direkt nach dem Fehlversuch. Oft ergibt es sich erst mit Abstand, wofür manche Niederlage gut war. 
Überlege dir also auch, was in diesem Jahr nicht gut lief, was frustrierend war und was du als scheitern empfunden hast. 
Und dann schaue jetzt mit Abstand darauf und bewerte für dich, was du daraus gelernt hast.
Vielleicht hat es sich im Nachhinein doch als eine gute Sache herausgestellt. Oder du hast zumindest etwas daraus gelernt. 
Überlege dir, wie du idealerweise damit umgegangen wärst, sodass du es das nächste Mal besser machen kannst.
Hast du vielleicht bestimmt Fehler mehrfach gemacht, ohne es zu merken? Dann ist es jetzt an der Zeit zu schauen, was für ein Muster dahinter steckt und dir zu überlegen, wie du es das nächste Mal durchbrechen kannst. 
Wenn du selbst dafür keine Lösung siehst, kannst du dich vielleicht jemandem anzuvertrauen und ihn um Rat zu fragen.
Du solltest dir einfach immer darüber im klaren sein, dass du die Lösung all deiner Schwierigkeiten bist. 
Und sobald du dich auf die Lösung des Problems konzentrierst, wirst du erkennen, wie viel Zeit du früher in die Beleuchtung des Problems investiert hast, was dich aber nicht weiter bringt.  
Versuche das Jahr neutral zu bewerten und deine Lehren daraus zu ziehen, damit du stärker ins neue Jahr starten kannst. Mehr zum Thema findest du auch hier.