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Einfach mehr Ordnung: 6 Mini Projekte in 6 Tagen

 

Du hast keine Zeit für große Aufräum- Aktionen, wünscht dir aber mehr Ordnung?

Dann versuche es mal mit diesen Mini-Projekten. Mach einfach jeden Wochentag eine Aufgabe und es zieht ohne großen Zeitaufwand direkt mehr Ordnung ein.

 

Tag 1: Dies und das

Schnappe dir einen Korb und drehe eine Runde durch dein Zuhause. Sammle dabei alle herumliegenden Sachen ein: Spielzeug, Kleidungsstücke, Werbung...

Nehme dir am Ende des Durchgangs den Inhalt vor und sortiere ihn: 

Alles, was weg kann, wandert direkt in den Müll. 

Dinge, die einen feste Platz haben, kommen dort hin zurück.

Wenn noch etwas übrig bleibt, ist es an der Zeit, diesen Dingen einen festen Platz zuzuweisen.

 

Tag 2: Behälter

Die meisten von uns haben einen Schrank oder eine Schublade mit Aufbewahrungsbehältern.

Viele davon haben keine Deckel mehr oder werden gar nicht gebraucht.

Nimm alle Behälter heraus und sehe sie nach Vollständigkeit und Nutzen durch.

Meist sieht es im Schrank oder in der Schublade ordentlicher aus, wenn du die Deckel und Behälter getrennt einsortierst.  

Behälter ohne Deckel kannst du super für andere Zwecke einsetzen: z.B. als Ordnungshelfer im Kühlschrank oder in Schubladen.

Tag 3: Eine Kategorie Bücher

Sind deine Bücherregale voll oder die Bücher überall im Haus verteilt? Nimm dir mal heute eine Kategorie vor und hole alle Bücher, die dazu gehören, heraus.

Das können Kochbücher oder Reiseführer oder Romane sein.

Es ist immer einfacher die zu nehmen, die dir am leichtesten fällt.

Dann schaust du einmal durch, welche du wirklich benötigst und welche nur im Regal stehen. Es dürfen auch die bleiben, die du einfach schön findest. Ich gebe zu, ich habe auch ein paar Kochbücher, die ich einfach gerne durch blättere, aber noch nie etwas daraus gekocht habe.

 

Wenn du in einem Buch nur eine bestimmte Sache (zum Beispiel ein bestimmtes Rezept oder eine bestimmte Empfehlung) benötigst, wäre es eine Überlegung wert, diese abzufotografieren und im Handy in einem entsprechenden Ordner zu speichern, statt das ganze Buch zu behalten.

Tag 4: Küchenutensilien

Küchenutensilien sind nahezu unkaputtbar. Daher sammeln sich oft innerhalb der Jahre mehrfache Ausführungen von dem selben Teil an. Schau heute mal durch was du alles am Pfannenwendern, Kellen, Salat Besteck und Co. hast. Sortieren durch welche du wirklich gerne benutzt und welche überflüssig sind. Schaue dann, wie du sie am besten für dich aufbewahren kannst. Manche nehmen gerne eine Vase oder Ähnliches und platzieren sie griffbereit auf der Arbeitsplatte. Wenn du nichts auf deiner Ablage haben möchtest, empfehle ich die Aufbewahrung in der Schublade.

Tag 5: Medikamente

Heute widmen wir uns mal einem wichtigen Thema. Die meisten von uns, die irgendwelche Medikamente verschrieben bekommen und diese nur kurze Zeit brauchen, bewahren den Rest auf. Oft sind diese dann längst abgelaufen und liegen irgendwo herum.

Daher heute: alle Medikamente aus den Schränken, Schubladen und Co. zusammensammeln und auf das Haltbarkeitsdatum prüfen.

Danach einen Aufbewahrungsort für alle Medikamente bestimmen.

Wenn Kinder im Haus sind, sollten diese außer dessen Reichweite aufbewahrt werden. Dazu gibt es kleine abschließbare Medizinschränke, es reicht aber auch ein höher gelegenes  Regal.

Tag 6: Gläser

Hand aufs Herz: wann hast du das letzte Mal deine Gläser durchgesehen? Ich war schockiert, als ich beim Ausmisten mal alle Gläser einschließlich Weingläsern und Werbegeschenken auf dem Tisch stehen hatte. Es war eine Unmenge.

Wenn es bei dir ähnlich ist, ist heute der Tag, an dem du sortieren kannst, welche du wirklich benötigst oder zumindest schön findest und welche nicht.

Es spricht nichts dagegen, ein paar Ersatzgläser zu haben, aber die Mengen, die wir besitzen, übersteigen diese Sicherheitszahl meist deutlich.

Wenn du mit der Menge deiner Gläser zufrieden bist kannst du alternativ auch deine Becher oder dein Geschirr durchsehen.

Tag 7: Geschafft!

Heute darfst du dir selbst auf die Schulter klopfen und zufrieden auf deine ganze Arbeit der Woche zurückblicken. Vielleicht bist du ja motiviert nächste Woche weiter zu machen. Inspiration dazu findest du hier.