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4 häufige Fehler beim Planen und wie du sie vermeidest

So viel zu tun, so wenig Zeit

Ein freies Blatt im Planer oder ein Tag ohne Termine verleiten uns oft dazu all die Dinge, die zu tun sind, dort reinzupacken. 
Und je länger die Liste wird, während der Tag fortschreitet, desto mehr haben wir das Gefühl, nichts zu schaffen.

Achte also darauf, was auf die Liste darf.

Wenn du dazu noch einen Wegweiser brauchst, schau mal hier rein.

 

 

Alles ist wichtig

Die Liste ist endlos und irgendwann gehen die meisten dazu über, einfach nur abzuarbeiten.

Hauptsache Fortschritt.

Und plötzlich ist alles, was auf der Liste steht, gleich wichtig.

Nur um dann abends festzustellen, dass die wirklich wichtigen Sachen im Chaos untergegangen sind.

Was mir am meisten hilft, ist es die Planung von der Umsetzung zu trennen.

Also am Vorabend zu entscheiden, was wirklich wichtig ist von den Dingen, die am nächsten Tag anstehen.

Und das sollten nicht mehr als 3 Aufgaben sein.

 

Kurzfristig betrachtet

Während ich ein Fan davon bin, den Tag vorher die Dinge zu priorisieren, ist es bei vielen Ereignissen besser, langfristiger zu planen.

Sei es die rechtzeitige Erinnerung, ein Geschenk zu besorgen, etwas vorzubereiten oder ein Projekt umzusetzen.

Je mehr Vorlauf wir haben, desto entspannter können wir uns um die Dinge kümmern. 

Und es bleibt genug Zeit, auch wenn mal etwas dazwischenkommt. 

Das setzt natürlich voraus, dass wir das auch tun, statt den Zeitdruck als Antrieb zu nehmen. Das funktioniert zwar auch gut, bedeutet aber Stress, der uns nicht gut tut und absolut vermeidbar ist.

 

Das geht ganz schnell

 

 

Hand aufs Herz, ich habe mich schon oft verschätzt.

Dinge, die in meinem Kopf zu riesigen Aufgaben herangewachsen waren, waren schnell erledigt.

Bei anderen Dingen, von denen ich dachte, dass es ganz schnell geht, taten sich Abgründe auf.

Was also tun?

Mit Zeitpuffern arbeiten!

Zeitpuffer im Großen würde bedeuten, rechtzeitig anzufangen, damit sich früh zeigt, ob man mit dem Zeitplan richtig liegt.

Im Kleinen heißt es, zwischen zwei Aufgaben Puffer einzuplanen, falls etwas länger dauert.

Und bei Bedarf können wir den Plan noch anpassen. 

Wenn wir uns ein Projekt vorgenommen haben, anfangen und feststellen, dass es deutlich umfangreicher ist, als gedacht, dürfen wir auch neu planen.

Dann machst du an diesem Tag eben nur die Vorbereitungen und planst die nächsten Schritte entsprechend deiner neuen Erkenntnisse.