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3 Grundprinzipien nachhaltiger Ordnung

Für mich ist Ordnung immer eine Quelle der Zufriedenheit. Ich finde es schön, wenn nichts herumliegt und ich nicht den ganzen Tag damit beschäftigt bin, die Dinge an ihren Platz oder von einer Ecke in eine andere zu räumen. Doch der Weg dorthin ist ein Prozess.

 

Die drei wichtigsten Grundprinzipien möchte ich heute mit dir teilen:

Erst ausmisten dann ordnen

Diesen Punkt kann ich gar nicht zu oft betonen. Denn ich weiß aus eigener Erfahrung, was die Menge der zu ordnenden Gegenstände ausmacht.

Und ganz pragmatisch gedacht, ist es natürlich einfacher fünf statt zwanzig Dinge zu ordnen.

Und noch ein Zitat kann ich hier zum besten geben: “geordneter Kram ist immer noch Kram”. 

Je mehr davon da ist, desto mehr liegt überall rum.

Die Dinge nah am Einsatzort und mit ähnlichen Dingen aufbewahren

Die Idee dahinter ist einfach: je intuitiver der Aufbewahrungsort ist, desto eher landen die Dinge wieder an ihrem Platz.

Es ist wie in einem Supermarkt, in dem du noch nie warst. Oft weißt du intuitiv, welche Lebensmittelgruppen nebeneinander stehen und findest dich leichter zurecht.

Übertragen auf dein Zuhause, sollten ähnliche Dinge zusammen lagern oder dort, wo sie zum Einsatz kommen.

Beispielsweise Reiniger:

Entweder es gibt einen festen Platz, an dem alle Reiniger lagern, z.B. in einer Abstellkammer oder die Reiniger fürs Badezimmer haben einen festen Platz direkt dort.

Wichtig ist EIN fester Platz. Wenn die Reiniger also im Badezimmer sind, sollten sie nicht verteilt auf drei Schränke stehen.

Das macht es sehr unübersichtlich und jeder, der sie seltener benutzt, lässt sie nach Gebrauch einfach irgendwo stehen, weil er nicht weiß, wo es hin soll.

Leicht zu entnehmen und wieder zurückzulegen

Denn je geringer die Hürde, desto höher die Wahrscheinlichkeit, dass die Dinge nach Gebrauch zurückgestellt werden. 

Es ist einfacher eine Schüssel auf die Arbeitsplatte zu stellen und zu sagen, dass man nicht weiß, wo sie hinkommt, als den halben Schrank auszuräumen, um sie in zweiter Reihe zu deponieren.

Dieses Prinzip wird auch deutlich einfacher, wenn die überflüssigen Sachen erst einmal weg sind. Dadurch entsteht viel Platz und die Dinge können so einsortiert werden, dass sie einfach zu entnehmen und zurückzustellen sind.