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Finde deine Routine und setze sie um

Die Idee von Routinen ist einfach: sie sollen in erster Linie dazu dienen, deinen Alltag zu erleichtern oder dir nachhaltig ein Ergebnis zu bringen, das du dir wünschst.

Dennoch ist es oft nicht leicht die richtige Routine zu finden und dann auch konsequent umzusetzen.

Deine Routinen finden

Doch gerade das Finden von Routinen muss gar nicht kompliziert sein.

Du fängst beim gewünschten Ergebnis an und überlegst, was du tun müsstest, um es zu erreichen. Wenn du beispielsweise morgens einen aufgeräumten Wohnbereich haben möchtest, überlegst du dir, welche Routine am Abend dazu führen würde.

Möchtest du mehr lesen, kannst du damit beginnen, eine halbe Stunde eher aufzustehen, um das zu tun. 

Du kannst dir einfach eine Liste mit gewünschten Ergebnissen in allen Lebensbereichen machen und von da aus überlegen, was du tun könntest, um zu diesen Ergebnissen zu kommen.

 

Schritt für Schritt

Wenn du so eine Liste gemacht hast, ist sie wahrscheinlich ziemlich umfangreich.

Viele verfallen in eine Art Aktionismus und versuchen so viel wie möglich auf einmal umzusetzen. Es soll schließlich alles besser laufen und die gewünschten Ergebnisse bringen.

Aber da liegt auch die Gefahr. Eine neue Sache zu machen erfordert schon Disziplin, aber gleich mehrere endet oft in Frust und wir fallen wieder in gewohnte Muster (welche uns aber nicht ans Ziel bringen).

Starte also anfangs mit ein bis drei Dingen. Du musst nicht sofort um fünf aufstehen, jeden Tag laufen gehen und meditieren, wenn du alles noch nie gemacht hast.

Schaue aber auf deine Liste und wähle erst die Dinge aus, die dich aktuell am meisten ansprechen. Je motivierter du bist, es zu machen, desto einfacher ist es.

Tracken macht Spaß

Gerade am Anfang ist es gut, ein System zu haben, mit dem du deinen Fortschritt sichtbar machst. Und dieses sollte Spaß machen!

Egal ob es das Ankreuzen der Tage im Kalender ist, eine App, ein Gefäß, in das du pro erledigte Routine eine Murmel wirfst oder eine Tabelle (du findest eine in meinen kostenlosen Druckvorlagen).

Was immer es ist, es sollte dich zusätzlich motivieren, am Ball zu bleiben.

Das Ziel vor Augen

Nach der anfänglichen Euphorie einer neuen Routine kommt der Widerstand.

Egal ob es Muskelkater, schlechtes Wetter oder eine besonders unordentliche Küche ist.

Es kommt der Punkt, an dem du hinschmeißen willst.

Und da kommt das Ziel ins Spiel. Erinnere dich daran, warum du angefangen hast und wie cool es sein wird, wenn du dein Ziel erreicht hast.

Der richtige Zeitpunkt

Bei manchen Routinen ergibt es sich automatisch, ob sie morgens, tagsüber oder abends durchgeführt werden. Dennoch gibt es auch da Unterschiede und für manche Dinge kannst du den Zeitpunkt sogar frei wählen.

Probiere doch mal unterschiedliche Zeiten aus.

Die Küche abends aufräumen: versuche es direkt nach dem Abendessen, erst nach einer Pause oder bereits beim Vorbereiten des Abendessens. Selbst solche Kleinigkeiten können den Unterschied machen. 

Und bei allem, was du tust: denk dran, warum du es machst und dass du die Hürde möglichst niedrig setzt.