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3 Ansätze, den Posteingang zu meistern

 

Der Posteingang macht vielen zu schaffen. Das liegt aber meist daran, dass er zu vieles enthält. Es gibt oft keinen klaren Ort, oder keine Regelmäßigkeit, in der er bearbeitet wird.

Nun ist es sehr typabhängig, was am besten funktioniert. Horche mal in dich hinein, was sich am besten anhört und probiere es aus:

 

Direkt abarbeiten

Alles was reinkommt, wird direkt bearbeitet, entsorgt, abgeheftet. Es gibt keinen echten Posteingang.

Was abgeheftet werden muss, wird abgeheftet, Rechnungen spätestens im Tagesverlauf bezahlt und alles, was nicht dazu gehört, entsorgt.

Klingt gut?

Dann probiere es mal aus.

Das ist insbesondere für Menschen, die Schreiben, Werbung, Coupons etc. ohnehin vergessen, sobald diese in der Ablage sind.

Dann können sie auch direkt weg und du sparst einen für dich unnötigen Zwischenschritt.

 

Tagesabschluss- Ritual

Du kannst oder möchtest dich nicht immer sofort um den Posteingang kümmern?

Wie wäre es dann als Tagesabschluss- Ritual?

Egal ob am Ende deines Arbeitstages oder abends, wenn alles fertig ist.

Du setzt dich hin und leerst den Posteingang. Es wird direkt abgeheftet, Rechnungen bezahlt und entsorgt.

Danach ist aber auch wirklich alles fertig.

In diesem Fall dürfen Dinge wie Coupons und Zeitschriften im Posteingang bleiben. Schließlich werden sie täglich neu bewertet. Das sorgt dafür, dass du mit den Dingen immer auf dem Laufenden bist und der Eingang nie überquillt.

Und meist reicht es, das Dienstag bis Samstag zu machen.

 

Größere Zeitabstände, aber richtig

Wenn 5 x die Woche kleine Häppchen zu viel sind, kannst du den Abstand vergrößern.

Ziel ist es, einen Rhythmus zu finden, in dem es gut machbar und nicht zu viel ist.

Niemand hat Lust, sich um einen überquellenden Posteingang zu kümmern.

Damit das nicht passiert, schaust du die eingehende Post direkt durch.

Alles, was abgeheftet werden muss, darf in den Posteingang. Ebenso Zeitschriften oder Kataloge, die noch gebraucht werden.

In regelmäßigen Abständen wird dieser durchgesehen und geleert.

Ich mache es im Rahmen des Zonenputzens, also alle 5 Wochen.

Das geht aber nur, weil ich Werbung und co direkt entsorge und Rechnungen direkt bezahle. Ausgelesene Zeitschriften oder Kataloge, die ich nicht mehr brauche, werden entsorgt.

Das reine Abheften ist dann auch nach 5 Wochen eine Sache von 5 Minuten.

 

Geht es auch anders?

Es gibt sicherlich noch 20 Zwischenlösungen.

Das Wichtigste ist ein System, das zu dir und deinem Alltag passt.

Und vielleicht ist deine Lösung ganz anders.

Ich kann dir nur eines versprechen: es tut so gut, ein funktionierendes System zu haben! 

Da lohnt sich die anfängliche Arbeit, eines zu finden, wirklich.